Der Firmensitz des Autozulieferer Eberspächer in Esslingen (Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Kahnert)

Computer·angriff auf Eberspächer

  28.10.2021 | 16:30 Uhr

Unbekannte haben am Sonntag (24. Oktober) das Computer·system der Firma Eberspächer angegriffen. Auch die Inter·net·seite hat deshalb nicht mehr funktioniert. Die Eberspächer-Fabrik in Neunkirchen hat die Arbeit stoppen müssen. Das Unternehmen hat sofort auf den Angriff reagiert.

Computer-Spezialisten helfen Eberspächer, das Problem zu lösen. Das Unternehmen sagt: Wir wollen die Daten von unseren Kunden und Mitarbeitern schützen.

Aber warum haben die Unbekannten das Computer·system angegriffen? Dazu sagt Eberspächer aus Sicherheits·gründen nichts.

Sogar die Staats·anwaltschaft ermittelt. Sie sagt: Es geht unter anderem um den Verdacht von versuchter Erpressung. Das bedeutet: Die Unbekannten haben von Eberspächer vielleicht Geld haben wollen.

Eberspächer baut Teile für Autos – unter anderem Heizungen und Klima·anlagen.


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Die Staats·anwaltschaft ist eine Behörde. Dort arbeiten mehrere Staats·anwälte zusammen.

Staats·anwalt/Staats·anwältin

Ein Staats·anwalt oder eine Staats·anwältin kennt sich gut mit Gesetzen aus. Er oder sie arbeitet mit der Polizei zusammen. Er oder sie prüft, ob jemand etwas Verbotenes getan hat. Man sagt dann: Der Staats·anwalt oder die Staats·anwältin ermittelt. Der Staats·anwalt oder die Staats·anwältin darf nur dann ermitteln, wenn er oder sie gute Gründe hat, jemanden zu verdächtigen. Hat jemand etwas Verbotenes getan? Dann fordert die Staats·anwaltschaft vor Gericht eine Strafe.

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