Blick auf ein Bordell am Saarbrücker Hauptbahnhof (Foto: SR)

Bordell·betreiber gewinnen vor Gericht

  09.07.2020 | 16:00 Uhr

3 Geschäfts·leute dürfen ihre Bordelle in Saarbrücken und Neunkirchen weiter in der Innen·stadt lassen. Das hat das Ober·verwaltungs·gericht des Saarlandes entschieden. Die Bordell·betreiber haben damit im Streit mit den Städten Recht bekommen.

Die Stadt Saarbrücken und die Stadt Neunkirchen haben Regeln, wo es Bordelle geben darf. In einigen Straßen ist das verboten, zum Beispiel

  • wenn Schulen in der Nähe sind

  • wenn Kitas in der Nähe sind

  • wenn dort viele Menschen wohnen

Die Menschen werden dadurch vor den Sex·angeboten geschützt. In schwerer Sprache heißt das: Sperr·bezirk.

Die 3 Bordell·betreiber haben sich dagegen gewehrt. Sie sagen: In der Nähe unserer Geschäfte muss niemand besonders ge·schützt werden.

Die Richter haben das auch so gesehen. Die Bordelle dürfen in den Innen·städten bleiben.

Im Moment sind im Saarland aber sowieso noch alle Bordelle ge·schlossen. Der Grund dafür ist das Corona·virus.


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Wörterbuch

Bordell

Viele Menschen sagen zu einem Bordell auch Puff. In einem Puff bezahlen Männer Geld, um Sex mit Frauen zu haben.


Ober·verwaltungs·gericht

Das saarländische Ober·verwaltungs·gericht sitzt in der Stadt Saarlouis. Es entscheidet über Streit zwischen einem Menschen und einer staatlichen Behörde.


Corona·virus

Das Corona·virus kann Menschen krank machen. Sie können Fieber, Husten oder Probleme beim Atmen bekommen. Die meisten Menschen denken: Ich bin erkältet. Für einige Menschen ist das Virus aber besonders gefährlich. Sie müssen im Krankenhaus behandelt werden. Sie können sogar daran sterben. Besonders aufpassen müssen deshalb zum Beispiel:

  • ältere Menschen ab 50-60 Jahren
  • Menschen mit einer Lungen·krankheit wie Asthma oder Bronchitis
  • Menschen mit der Zucker·krankheit Diabetes mellitus
  • Menschen mit einer Krebs·erkrankung
  • Menschen mit einer Herz·erkrankung Menschen mit einem schwachen Immun·system

Die wichtigsten Informationen zum Corona·virus hat auch das Bundes·gesundheits·ministerium auf seiner Internetseite in leichte Sprache zusammen·gefasst. Dafür müssen Sie auf diesen Link klicken: https://www.zusammengegencorona.de/leichtesprache/


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