Bundesinnenminister Horst Seehofer und der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Anker·zentrum in Lebach beginnt mit seiner Arbeit

  31.10.2018 | 16:15 Uhr

Wichtiger Termin für Asyl·bewerber in Lebach: Die Landes·aufnahme·stelle ist jetzt offiziell ein Anker·zentrum. Deshalb hat Bundes·innen·minister Horst Seehofer am Montag (29.10.) Lebach besucht.

Das Wort "Anker" ist eine Abkürzung. "Anker" steht für "An(kunft), k(ommunale Verteilung), E(ntscheidung) und R(ückführung)". Dort arbeiten Behörden sehr eng zusammen.

Das Ziel ist:

  • Asyl·anträge sollen schneller bearbeitet werden

  • Menschen, die nicht in Deutschland bleiben dürfen, sollen schneller abgeschoben werden

Horst Seehofer findet Anker·zentren sehr gut. Er will mehr Anker·zentren in Deutschland. Das Anker·zentrum in Lebach hat er gelobt. Er hat von "Vorbild·charakter" gesprochen.

Was ändert sich in Lebach?

  • Es gibt mehr Geld vom Bund. Das Geld bekommen Verbände, die sich um Flüchtlinge kümmern. Sie bieten zum Beispiel Sprach· kurse oder Musik·kurse an.

  • Es kommen mehr Bundes·polizisten. Diese Polizisten bringen die Flüchtlinge, die abgeschoben werden, zum Beispiel zum Flughafen.


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Anker·zentrum in Lebach beginnt mit seiner Arbeit
Audio [SR.de, (c) SR, 31.10.2018, Länge: 01:32 Min.]
Anker·zentrum in Lebach beginnt mit seiner Arbeit
Wichtiger Termin für Asyl·bewerber in Lebach: Die Landes·aufnahme·stelle ist jetzt offiziell ein Anker·zentrum. Deshalb hat Bundes·innen·minister Horst Seehofer am Montag (29.10.) Lebach besucht.


Wörterbuch


Asyl / Asylantrag / Asyl·bewerber

Länder können Menschen Asyl geben. Das bedeutet: Die Menschen dürfen in diesem Land leben. Flüchtlinge suchen oft Asyl, weil sie in ihrem Land verfolgt werden oder Krieg ist. Wenn Flüchtlinge in Deutschland Asyl beantragen, müssen sie oft sehr lange auf eine Antwort warten. In dieser Zeit nennt man die Flüchtlinge Asyl·bewerber.


Landes·aufnahme·stelle

Alle Flüchtlinge, die ins Saarland kommen, müssen sich im sogenannten Anker·zentrum in Lebach melden. Bis Herbst 2018 hieß das Anker·zentrum noch Landes·aufnahme·stelle. Viele Flüchtlinge wohnen auch dort. Viele Hilfs·organisationen kümmern sich in Lebach um die Flüchtlinge.


Abschiebungen/abgeschoben

Ein Aus·länder wird abgeschoben, wenn er nicht mehr in Deutschland leben darf. Das heißt, er muss wieder in sein Heimat·land oder in ein anderes Land zurück. Ist in dem Heimat·land Krieg, darf der Aus·länder nicht abgeschoben werden. Wenn der Ausländer vorher aber schon in einem anderen Land in Europa gemeldet wurde, muss er dorthin zurückgehen.


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