Briefwahl-Unterlagen werden sortiert (Foto: picture alliance/dpa/Sven Hoppe)

Landeswahlleitung rechnet mit weniger Briefwählern

Niklas Resch   05.03.2022 | 09:23 Uhr

Die Landeswahlleitung rechnet bei der anstehenden Landtagswahl mit weniger Briefwählern als bei der vergangenen Bundestagswahl. Bislang haben in den Kommunen zwischen zehn und 20 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

Rund drei Wochen vor der Landtagswahl ist der Anteil der bereits abgegebenen Briefwahlstimmen niedriger als vor der Bundestagswahl im vergangenen Herbst. Das hat Landeswahlleiterin Monika Zöllner dem SR mitgeteilt.

Je nach Kommune haben bereits zehn bis 20 Prozent der Wahlberechtigten im Saarland ihre Stimme per Brief abgegeben, so Zöllner. Dieser Wert werde in den kommenden Wochen erfahrungsgemäß noch steigen, vermutlich deutlich über den Wert von 20,3 Prozent – so viele waren es bei der letzten Landtagswahl 2017. Der Rekord von gut 40 Prozent Briefwahlstimmen bei der Bundestagswahl im vergangenen September werde aber wohl nicht erreicht.

Landeswahlleitung rechnet mit weniger Briefwählern
Audio [SR 3, Niklas Resch , 05.03.2022, Länge: 00:41 Min.]
Landeswahlleitung rechnet mit weniger Briefwählern

Coronaregeln für den Wahltag

Zöllner verwies im SR darauf, dass bei der Wahl am 27. März in den Wahlbüros alles für einen reibungslosen Ablauf getan werde. Die Kommunen hätten Ersatzleute eingeteilt, falls Helfer kurzfristig wegen einer Corona-Erkrankung in Quarantäne müssten.

Außerdem gebe es Einbahnstraßenregelungen, um die Kontakte möglichst gering zu halten. Welche Hygieneregeln genau gelten, entscheidet sich noch. Zum 20. März sind weitere Lockerungen angekündigt, diese müssen aber noch von der Politik festgelegt werden.

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