SaarlandTREND März 2017: Direktwahl der Ministerpräsidentin (Foto: infratest dimap/ARD)

Kramp-Karrenbauer bei Direktwahl klar vorne

  16.03.2017 | 20:30 Uhr

51 Prozent der Saarländer würden Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) ihre Stimme geben, wenn man die Ministerpräsidentin direkt wählen könnte. Allerdings büßt die CDU-Spitzenkandidatin seit der letzten Umfrage neun Punkte ein. Anke Rehlinger (SPD) hingegen gewinnt neun Punkte dazu, kommt aber immer noch nur auf 32 Prozent der Stimmen.


Frage: Wenn man die Ministerpräsidentin direkt wählen könnte, für wen würden Sie sich entscheiden: für Annegret Kramp-Karrenbauer oder für Anke Rehlinger?

Noch im Januar hatten 60 Prozent der befragten Saarländer angegeben, für Kramp-Karrenbauer (CDU) zu stimmen, wenn man die Ministerpräsidentin direkt wählen könnte. Neun Punkte verliert die amtierende Amtsinhaberin und kommt nach der aktuellen Umfrage auf 51 Prozent der Wählerstimmen. Die SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger gewinnt Stimmen hinzu: Hätten sich im Januar 23 Prozent für sie als Ministerpräsidentin entschieden, sind es jetzt 32 Prozent.

Die meisten Stimmen sammelte Kramp-Karrenbauer erwartungsgemäß bei den CDU-Anhängern. 96 Prozent der Parteigenossen würden sich für sie aussprechen. Aus dem Lager der SPD bekäme sie deutlich weniger Unterstützung als noch im Januar: 26 Prozent der SPD-Anhänger würden Kramp-Karrenbauer wählen. Das sind über 20 Prozentpunkte weniger als vor zwei Monaten.

Anke Rehlinger kann ihre Unterstützung aus dem eigenen Lager verbessern. 66 Prozent der SPD-Anhänger würden Rehlinger wählen - eine Steigerung von fast 20 Prozentpunkten.


Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung im Bundesland/ Angaben in Prozent, Angaben in Klammern: Vergleich zu Januar 2017, Fehlende Werte zu 100%: Kenne Kramp-Karrenbauer nicht / kenne Rehlinger nicht / weiß nicht / keine Angabe

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