Anke Rehlinger (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

SPD will mit Bildung und Investitionen punkten

Janek Böffel   04.02.2017 | 08:50 Uhr

Bei der SPD ging es am Freitagabend beim außerordentlichen Parteitag vor allem um Kanzlerkandidat Martin Schulz. Am Ende stand aber auch das neue Wahlprogramm, das die Delegierten einstimmig verabschiedeten.

31 Seiten umfasst das Programm, mit dem die SPD in den Wahlkampf starten will. Der Titel: für ein Saarland mit Zusammenhalt und Stärke. Die drei Kernpunkte, mit denen sich die SPD vor allem von ihrem derzeitigen Koalitionspartner absetzen will, heißen: frühkindliche Bildung, das Dauerthema neunjähriges Gymnasium und Investitionen.

Kostenfreie Kitas und Krippen

Beim Thema Kinderbetreuung geht die SPD mit dem Ziel kostenfreier Kitas und Krippen in den Wahlkampf. Erst sollen die Beiträge gesenkt, dann schrittweise ganz abgeschafft werden.

Beim Streit G8 oder G9 an den Gymnasien will die SPD zumindest eine teilweise Kehrtwende von der Politik der vergangenen Jahre. Hier soll es künftig auch möglich sein, am Gymnasium wieder in neun statt acht Jahren Abitur zu machen.

Ausbau und Sanierung der Straßen

Auf den Ausbau der Straßen setzt die SPD beim Schwerpunkt Investitionen. Die neuen Spielräume durch die Neugliederung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen sollen in einem Investitionsprogramm für Straßenbau und -sanierung genutzt werden.

Bildergalerie
SPD-Parteitag in Orscholz
Bei der SPD ging es am Freitagabend beim außerordentlichen Parteitag vor allem um Kanzlerkandidat Martin Schulz. Am Ende stand aber auch das neue Wahlprogramm, das die Delegierten einstimmig verabschiedeten.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja