Social Media Icons auf einem Smartphone Display (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Der SR in den sozialen Netzwerken

Katrin König   04.09.2018 | 16:47 Uhr

Nachrichten werden zunehmend über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter bezogen. Auch der Saarländische Rundfunk ist seit vielen Jahren mit etlichen Angeboten im Social Web aktiv, um seine User, Hörer und Zuschauer dort seriös zu informieren und zu unterhalten – eine Aufgabe, die bei dem überbordenden Angebot an Newsseiten und immer schneller fließenden Informationen eine tägliche Herausforderung darstellt.

Längst ist die Zeit vorüber, in der der klassische Journalist als Gatekeeper der Informationen galt. Seit dem Aufkommen von Web 2.0 und der sozialen Medien kann jeder Internetnutzer seine Ansichten schnell und unkompliziert verbreiten.

Nach Angaben des Reuters Digital News Report haben 2016 die Sozialen Netzwerke als regelmäßig genutzte Nachrichtenquelle erstmals die gedruckten Zeitungen überholt. Allen voran Facebook (mit mehr als 30 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland) hat sich für viele mittlerweile zum Informationsmedium Nummer 1 entwickelt.

Als Gründe dafür gelten vor allem die "einfache Art, auf verschiedene Quellen zuzugreifen", dass Facebook "schnell bei Schlagzeilen" ist und es dort einfach ist, "Nachrichten zu teilen und zu kommentieren".

SR mit zahlreichen Angeboten vertreten

Schon früh hat auch der Saarländische Rundfunk die Notwendigkeit erkannt, seine Leser, Hörer und Zuschauer dort zu erreichen, wo sie sich oft und gerne aufhalten, um sie über aktuelle Geschehnisse zu informieren, Hintergründe zu erklären, aber auch zu unterhalten. So finden sich etliche Angebote des SR auf Facebook, Twitter, YouTube und Instagram.

Auf Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube und Instagram publizieren SR.de, Hörfunkwellen und Fernsehsendungen des SR eigene Texte, Videos und Audios, kommunizieren und diskutieren mit der jeweiligen Zielgruppe, lassen sich zu Themen inspirieren und recherchieren Hintergründe.

Die sozialen Netzwerke dienen also nicht nur als zusätzlicher Ausspielweg für die eigenen Inhalte, sondern vor allem auch als Möglichkeit, mit den Internetnutzern in Kontakt zu treten sowie als zusätzliche Informationsquelle. Ziel ist dabei immer, einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung zu leisten.

Journalistische Grundsätze gelten auch in sozialen Netzwerken

Gerade wenn es um Informationen geht, die uns über die sozialen Netzwerke erreichen, ist allerdings Vorsicht geboten. Rasend schnell verbreiten sich mittlerweile  falsche oder nicht bestätigte Informationen im Netz, die häufig geteilt und weiterverbreitet werden. Umso wichtiger ist es daher, dass öffentlich-rechtliche Anstalten wie der Saarländische Rundfunk auch in den sozialen Netzwerken unabhängig und objektiv berichten, Fakten und Hintergründe überprüfen und die journalistische Sorgfalt wahren.

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