Eine ältere Frau öffnet ihr Portemonnaie.  (Foto: dpa)

Mehr Saarländer erhalten Grundsicherung

epd   30.11.2017 | 06:30 Uhr

Die Zahl der Saarländer, die auf soziale Mindestsicherung angewiesen sind, ist leicht gestiegen. Ende 2016 erhielten 107.950 Menschen im kleinsten Flächenbundesland solche staatlichen Transferleistungen, Ende 2015 waren es noch 106.405, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Bundesweit ist die Zahl der Empfänger von Transferleistungen um 1,6 Prozent auf 7,9 Millionen gesunken.

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Unter die soziale Mindestsicherung fallen die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV), die Sozialhilfe, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie Transfers der Kriegsopferfürsorge. Die Hartz-IV-Bezieher stellten bundesweit mit knapp sechs Millionen die größte Gruppe von Empfängern sozialer Mindestsicherungsleistungen dar.

Im Saarland waren Ende des Jahres 2016 rund 89.000 Menschen Hartz-IV-Bezieher. 15.543 Menschen erhielten Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekamen im Saarland 1.864 Menschen Leistungen.

Über das Thema Armut berichtet der SR am 30. November auch in vielen seiner Hörfunk- und Fernsehsendungen.

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