Blaulicht an einem Einsatzfahrzeug (Foto: picture alliance/imageBROKER/dpa)

Mehrere Brände in der Silvesternacht

  01.01.2020 | 13:18 Uhr

Im Saarland ist die Silvesternacht laut Polizei im Großen und Ganzen friedlich verlaufen. Polizei und Feuerwehr mussten etwa 320 Mal zu Einsätzen ausrücken.

Bei den meisten Vorfällen handelte es sich um kleinere Brände von Mülltonnen, gelben Säcken oder Sperrmüll. Außerdem waren Polizei und Feuerwehr auf der A620 im Einsatz. Dort hatte sich ein aus Völklingen kommendes Auto in Höhe der Westspange überschlagen und war zunächst auf dem Dach liegen geblieben. Die Insassen konnten sich selbst befreien und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Das Auto fing jedoch im Motorbereich Feuer und musste von der Feuerwehr gelöscht werden.

Video [aktueller bericht an Neujahr, 01.01.2020, Länge: 4:44 Min.]
Rückblick auf den Jahreswechsel im Saarland

Weniger Gewaltdelikte - mehr Brände

In Dudweiler landete eine Silvesterrakete auf dem Dach eines Wohnhauses, die von der Feuerwehr gelöscht und entfernt wurde. In Bexbach flog ein Feuerwerkskörper gegen ein Haus, die Dämmung am Kellerfenster fing Feuer. Weil aufmerksame Nachbarn die Feuerwehr riefen, konnte sie verhindern, dass die Flammen auf das Haus übergriffen. Zudem wurde die Polizei nach eigenen Angaben wegen zahlreicher Schlägereien um Hilfe gerufen.

Insgesamt verzeichnet die Polizei aber im Bereich Schlägereien und Körperverletzungen einen Rückgang. Wie Dirk Nauert vom Polizeilagezentrum mitteilte, gab es bereits am vergangenen Silvester von 2018 auf 2019 rund 50 Prozent weniger Gewaltkriminalität. Und auch dieses Jahr seien die Taten in dem Bereich nochmals zurückgegangen. Dafür habe es rund 50 Prozent mehr Branddelikte gegeben. Glücklicherweise sei aber nur in einem Fall eine Häuserfassade zu Schaden gekommen - ansonsten seien Hecken, Autos oder Container durch Feuer beschädigt worden.

Einen besonderen Einsatz hatten die Einsatzkräfte der Polizei in Heusweiler. Dort hat ein Jugendlicher mit einer Spraydose einen Sachschaden in Höhe von rund 75.000 Euro angerichtet.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 01.01.2019 berichtet.

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