Bischhof Ackermann bei seiner Osterpredigt im leeren Trier Dom (Foto: dpa/Bistum Trier)

"Ostern in Zeiten der Krise neu entdecken"

dpa/lrs   12.04.2020 | 10:49 Uhr

Die Corona-Krise kann aus Sicht des Trierer Bischofs Stephan Ackermann auch positive Folgen für das Osterfest haben. Dessen Kraft werde durch die Krise nicht gemindert, sagte er am Ostersonntag in seiner Predigt im Trierer Dom.

Auch wenn uns in diesem Jahr „so manches von dem versagt bleibt, was wir traditionell mit Ostern verbinden“, werde das Fest in seiner Substanz nicht von der Krise „vermiest“, sagte Ackermann der Mitteilung des Bistums zufolge.

Vielmehr könne die Krise helfen, die Kraft, die im Osterfest stecke, neu zu entdecken. Wegen der Corona-Beschränkungen können Gläubige in diesem Jahr nicht an den Gottesdiensten in den Kirchen teilnehmen. Die Feierlichkeiten werden stattdessen etwa im Internet oder Fernsehen übertragen.

Weitere Informationen
Ostermette online, im Fernsehen oder am Telefon
Zum ersten Mal in der deutschen Nachkriegsgeschichte können die Menschen in Deutschland an Ostern nicht in ihren Kirchen feiern. Auf Gottesdienste müssen sie trotzdem nicht verzichten. Viele Gemeinden haben sich etwas einfallen lassen, um die Menschen doch zusammenbringen - wenn auch nur virtuell.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 12.04.2020 berichtet.

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