Mehrere Kunstobjekte in der Modernen Galerie in Saarbrücken (Foto: IMAGO / Werner Otto)

Immer weniger Museumsbesuche im Saarland

Markus Person   11.01.2022 | 08:01 Uhr

Im Saarland ist im vergangenen Jahr die Zahl der Museumsbesuche weiter zurückgegangen. 2021 besuchten rund 38.000 Menschen Ausstellungen der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz – vor der Coronapandemie waren es noch mehr als 110.000.

Rund dreieinhalb Monate waren die Museen 2021 geschlossen. Zwar war das nicht ganz so lang wie im ersten Coronajahr 2020, dafür gab es aber mehr Auflagen für Besucher wie beispielsweise durch die 2G- bzw. 2G-Plus-Regelung.

Von der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz heißt es, immer wieder neue „Besucherbeschränkungen“ und Auflagen für Veranstaltungen hätten Museumsbesuche zusätzlich stark eingeschränkt und erschwert.

Video [aktueller bericht, 11.01.2022, Länge: 3:03 Min.]
Noch weniger Museums-Besuche im Saarland

Trend auch bundesweit zu beobachten

Das wird an den Zahlen der „Vor-Pandemie-Zeit“ deutlich: 2019 hatten noch etwa 113.000 Menschen die Museen der Stiftung besucht. Danach brachen die Zahlen um zwei Drittel ein. Zu den Museen der Stiftung gehören unter anderem die Moderne Galerie in Saarbrücken und die Römische Villa Nennig in Perl.

Einen ähnlichen Besucherrückgang gab es auch deutschlandweit. Nach einer aktuellen Erhebung des Instituts für Museumsforschung sank die Zahl der Besucher im ersten Corona-Jahr 2020 um fast 70 Prozent, von 111 Millionen Besucher 2019 auf rund 33 Millionen ein Jahr später.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 11.01.2022 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja