Im "Dorf des Weihnachtsmanns" von Sierck-les-Bains. (Foto: Sierck-les-Bains)

Weihnachtsmärkte entlang der Grenze

Lisa Huth   30.11.2019 | 13:00 Uhr

Mit den Kindern über die Weihnachtsmärkte zu schlendern, ist jedes Jahr eine besonderes Erlebnis. Um zu sehen, „was es bei den Nachbarn so gibt“, brauchen die Saarländer nicht weit zu fahren. Entlang der Grenze wird einiges geboten. Eine kleine Zusammenstellung.

Sierck-les-Bains

Im "Dorf des Weihnachtsmanns" von Sierck-les-Bains. (Foto: Sierck-les-Bains)
"Lutins" heißen die Weihnachtszwerge auf Französisch.

Nicht immer nennen sie sich Weihnachtsmärkte, manchmal heißen sie auch „Village du père Noël", also "Dorf des Weihnachtsmanns“, wie etwa in Sierck-les-Bains, auf französischer Seite unterhalb von Perl an der Mosel. Die Festungsstadt wird von 500 Motiv-Laternen erleuchtet - in Lebensgröße. Rund 1700 Plüschbären sind in der Stadt mit der imposanten Festung verteilt. Diese wird unter anderem auch von grün gewandeten Zwergen bevölkert, den "Lutins", wie sie in Frankreich zu Weihnachten gehören.
Das komplette Programm für große wie kleine Kinder gibt es hier:

https://www.siercklesbains.fr/village-du-pere-noel
Vom 30. November bis 22. Dezember, jedes Wochenende.

Forbach

Der Weihnachtsmarkt in Forbach. (Foto: Mairie de Forbach)
Der Weihnachtsmarkt in Forbach: Man spricht auch Deutsch.

Bei der Partnerstadt von Völklingen heißt es "Weihnachtsdorf". Das Besondere hier: Eine Eislauffläche und ein Nikolaus-Umzug am 7. Dezember. Diese Umzüge für "La Saint Nicolas" sind ein bisschen wie Karnevalsumzüge im Saarland: Motivwagen, natürlich vor allem weihnachtlich, im größten und schönsten sitzt der Nikolaus, und es werden zum großen Vergnügen der Kinder Bonbons und andere Süßigkeiten geworfen. Mehr Infos gibt es hier:

https://www.mairie-forbach.fr/agenda/village-de-noel
Vom 7. Dezember bis zum 31. Dezember.

Saargemünd

Auch hier gibt es einen Weihnachtsmarkt begleitet von einen Nikolaus-Umzug am 7. Dezember, außerdem eine Eislauffläche und das Marionnetten-Theater "Macadam Théatre" im Jahrmarktswagen mit der Aufführung: "Die wahre Geschichte des Weihnachtsmanns". Die Besonderheit in der Stadt der Faïencerie: Hier können Besucherinnen und Besucher sich ansehen, wie wunderschön ein weihnachtlicher Tisch geschmückt werden kann: " La table de Noël de Matthieu Otto". Matthieu Otto ist der Chefkoch der "Auberge Saint Walfrid" in Saargemünd. Er hat den Tisch gemeinsam mit den Schülern des Berufsschulgymnasiums Simon Lazard in Saargemünd gedeckt.

http://www.sarreguemines.fr/fr/noel-2019-les-temps-forts.html
Vom 30. November bis zum 24. Dezember.

Thionville

Jeden Nachmittag können Eislauffans auf eine überdachte Eislauffläche in der Stadt, am Wochenende auch tagsüber. Die Fassade des Hotel de Ville ist in einen Adventskalender umgewandelt worden. An allen Wochenden gibt es einen Kunsthandwerkermarkt, und natürlch gibt es auch in Thionville eine Weihnachtsparade.

https://thionville.fr
23. November bis 5. Januar

Saint Avold

Auch durch Sankt Avold führ eine Nikolausumzug. Von 10 bis 17.30 Uhr gibt es am selben Tag einen Weihnachtsmarkt vor allem mit Tiffany-Handwerk.

www.mairie-saint-avold.fr
7. Dezember

Bitche

Romantisch in der Zitadelle: ein Handwerkerdorf und eine lebende Krippe. Auch hier bewegen sich Kobolde und andere Elfen durch eine Märchenlandschaft.

http://www.citadelle-bitche.com
7., 8., 14. und 15. Dezember

1700 Bären überall in der Festungsstadt Sierck-les-Bains (Foto: Sierck-les-Bains)
1700 Bären überall in der Festungsstadt Sierck-les-Bains

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Rundschau am 30.11.2019 berichtet.

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