Ein Notenblatt (Foto: DRP)

Probleme bei Finanzierung des Musikfestivals Resonanzen

Johannes Kloth   15.07.2020 | 08:03 Uhr

Rund zehn Wochen vor Beginn der ersten Ausgabe steht das neue Musikfestival Resonanzen offenbar vor finanziellen Problemen. Grund sind laut künstlerischem Leiter Sebastian Studnitzky zugesagte, aber nicht ausgezahlte Fördermittel.

"Ein nicht unerheblicher Teil der Finanzierung wackelt"
Audio [SR 2, Chris Ignatzi, 14.07.2020, Länge: 04:22 Min.]
"Ein nicht unerheblicher Teil der Finanzierung wackelt"

Seit Wochen lägen die Künstlerverträge unterschriftsreif auf dem Tisch, sagte Studnitzky. Sie könnten aber nicht abgeschlossen werden, da ein "nicht unerheblicher Teil" der zugesagten Fördersumme des Landes noch immer nicht geflossen sei.

Damit stehe das Festival zweieinhalb Monate vor Beginn in einer "äußerst schwierigen Situation", so Studnitzky. Denn ohne das Geld ist es nicht in der geplanten Form durchführbar.

Zahlungen stehen aus

Offenbar handelt es sich bei der noch ausstehenden Summe um rund 130.000 Euro. Das Kulturministerium bestätigte am Dienstag, dass noch Zahlungen ausstehen. Dabei handele es sich um Saartoto-Mittel, so Kultur-Abteilungsleiterin Heike Otto.

Es gebe aber einen gültigen Ministerratsbescheid, an den man sich gebunden fühle. Es liefen nur noch Klärungen, aus welchem Topf genau das Geld gezahlt werde. Sowohl Staatskanzlei als auch Kulturministerium stünden voll hinter dem Festival.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 15.07.2020 berichtet.

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