Sabine Janowitz  (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Was man gesehen haben sollte: Dienstag

Katrin König   18.01.2016 | 20:00 Uhr

Am Dienstag geht das Filmfestival Max Ophüls Preis richtig los. Sechs Langfilme starten in den Wettbewerb. Aber auch die ersten mittellangen, kurzen und Dokumentarfilme sind zu sehen. Was ist Festivaldienstag besonders sehenswert? Hier die Tipps von Kulturredakteurin Sabine Janowitz.

Unbedingt ansehen sollte man sich den Langfilm „Der Nachtmahr“. „Der Film ist ein wenig schräg, aber auf allen Ebenen gut gemacht und er lässt Raum für Spekulationen“, so Sabine Janowitz. Wer es noch ein wenig schräger mag, der sollte sich den Langfilm „Desire will set you free“ nicht entgehen lassen.

Bei den mittellangen Filmen empfiehlt die Kulturredakteurin, die seit 1999 vom Festival berichtet, „Für dich bei mir“ aus dem Programm 2: „Das ist ein sehr berührender und liebevoll gemachter Film über Demenz.“ Science Fiction-Liebhabern legt Janowitz den Film „Kryo“ ans Herz, in dem dem Tod ein Schnippchen geschlagen werden soll.

„‘Maman und das Meer‘ ist böse. Sehr böse, aber unbedingt sehenswert. Wer ihn sehen möchte, sollte sich warm anziehen“, schwärmt Janowitz von dem Kurzfilm aus Programm 1. Auch „Hausarrest“ und „Am Fenster“ empfiehlt sie.

Von den Dokumentarfilmen sollte man sich „Magadan“ und „Passion for planet“ angesehen haben. „‘Magadan‘ ist zwar sehr düster, aber auch sehr interessant. Und bei ‚Passion for planet‘ beeindrucken einfach die berückenden Naturbilder, die fünf der weltbesten Tierfilmer zusammengetragen haben“, so Janowitz.

Artikel mit anderen teilen