Max Opüls Blaue Stunde (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Max Ophüls Preis zieht mehr Besucher an

Bilanz der 37. Ausgabe des Festivals

Katrin König   25.01.2016 | 13:02 Uhr

Das Filmfestival Max Ophüls Preis verzeichnet in diesem Jahr einen neuen Besucherrekord. Etwa 43.000 Filmbegeisterte fanden 2016 den Weg nach Saarbrücken. Dabei waren nicht nur die Kinosäle gut besucht. Auch mit der Auslastung der Rahmenveranstaltungen sind die Festivalorganisatoren zufrieden.

Mit einem neuen Besucherrekord endet die diesjährige Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis. Etwa 43.000 Filmfans hatten das Festival besucht - das sind 1000 mehr als im vergangenen Jahr. Auch der Kartenverkauf konnte dieses Jahr nach Angaben des Festivals von 34.015 auf 35.073 gesteigert werden. Knapp 9000 Karten wurden über das Internet verkauft.

Rahmenveranstaltungen teilweise ausgebucht

Die Branchentage seien mit insgesamt 125 Besuchern gut besucht gewesen. Das Speed Dating sei in diesem Jahr auf 60 Teilnehmer begrenzt und komplett ausgebucht gewesen. Am neuen Standort von Lolas Bistro im Gloria (ehemals N8Werk) feierten insgesamt 3600 Gäste.

Das Nachwuchsfestival für den deutschsprachigen Film ist am Sonntag zu Ende gegangen. Insgesamt wurden in der Festivalwoche knapp 165 Filme gezeigt. 63 nahmen an den unterschiedlichen Wettbewerben teil. Den mit 32.000 Euro dotierten Hauptpreis gewann Stephan Richter für sein österreichisches Jugenddrama "Einer von uns". Es war das letzte Festival unter der Regie von Gabriella Bandel, die seit 17 Jahren beim Filmfestival gearbeitet hatte. Während der Festivalwoche hatten Hans W. Geißendörfer und der ehemalige Leiter des Festivals, Boris Penth, der Stadt Saarbrücken vorgeworfen, die Bedeutung des Festivals nicht erkannt zu haben.

Artikel mit anderen teilen