Lars (li., Božidar Kocevski) und Roland (Heiner Bomhard) in „Darkroom“ (Foto: Rosa von Praunheim Filmproduktion)

„Darkroom“ eröffnet 41. Ophüls-Festival

  11.12.2019 | 17:03 Uhr

Mit der Geschichte eines jungen Saarbrückers, der in Berlin ein mörderisches Doppelleben führt, startet am 20. Januar 2020 die 41. Auflage des Filmfestivals Max Ophüls. „Darkroom“ ist eine SR-Koproduktion unter der Regie von Rosa von Praunheim.

Zentrale Figur ist Lars (Božidar Kocevski), ein ehemaliger Krankenpfleger aus Saarbrücken, der inzwischen als Referendar an einer Grundschule arbeitet. Seit Jahren hat er eine feste Beziehung und führt ein scheinbar ganz normales Leben. Was sein Freund (Heiner Bomhard) nicht ahnt: Lars schlägt sich heimlich durchs Berliner Nachtleben und verabreicht Bekannten wie Zufallsbekanntschaften eine Überdosis Liquid Ecstasy, auch K.o.-Tropfen genannt. Drei Männer sterben, zwei weitere Opfer überleben. Lars wird verhaftet und zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Später nimmt er sich im Gefängnis das Leben.

Basierend auf Gerichtsprotokollen der Journalistin Uta Eisenhardt verfilmte Rosa von Praunheim in „Darkroom“ einen wahren Kriminalfall aus dem Jahr 2012. Der Film ist eine Koproduktion mit dem SR, rbb und Arte. Außerhalb des Festivals startet er am 30. Januar in den Kinos.

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja