Die neu gestaltete Trophäe Max Ophüls Preis des Filmfestivals (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Nominierungen für den besten Schauspielnachwuchs

  07.01.2019 | 17:11 Uhr

Acht Talente, die in der Festivalwoche in unterschiedlichen Produktionen zu sehen waren, hat die Festivalleitung für den Preis des besten Schauspielnachwuchs nominiert. Zwei von ihnen durften sich über je 3000 Euro freuen.

Für herausragende Leistungen im Bereich Schauspiel spricht die Festivalleitung zusammen mit der Gesamtleitung Programm die Nominierungen in der Kategorie Bester Schauspielnachwuchs aus. Die Jury Wettbewerb Spielfilm entscheidet sich unter den acht Nominierten für je zwei Gewinner·innen. Das Preisgeld beträgt jeweils 3.000 Euro.


Die Nominierten


Szene aus dem Film 'Joy' (Foto: Freibeuterfilm)

Joy Alphonsus für "Joy" - Preis für den besten Schauspielnachwuchs
Joy Alphonsus hat ihre Figur gemeinsam mit Regisseurin Sudabeh Mortezai in halbdokumentarischer Arbeitsweise entwickelt und spielt sie mit einer Intensität, die zu erschüttern vermag.


Szene aus dem Film 'Neverland' (Foto: Orbrock Filmproduktion)

Simon Frühwirth für "Nevrland" - Preis für den besten Schauspielnachwuchs
In seiner ersten Filmrolle gelingt es Simon Frühwirth (links im Bild) kraftvoll und eindrücklich, die komplexe Psyche seiner Figur und ihre düsteren Abgründe spürbar zu machen.


Szene aus dem Film 'Adrian ist nicht Achill' (Foto: Filmwerk Kalliope)

Agnes Decker für "Adrian ist nicht Achill"
Mit großer Genauigkeit in Gesten, Blicken und Sprache genügen Agnes Decker nur wenige Einstellungen, um die zentrale Beziehung des Films zwischen den beiden Protagonisten zu definieren.


Szene aus dem Film 'Das letzte Land' (Foto: Bade, Barion, Bojahr, Müller)

Torben Föllmer für "Das letzte Land"
Auf engstem Raum entfaltet Torben Föllmer (rechts im Bild) eine vielschichtige Figur, die sich im Zusammenspiel mit ihrem Gegenüber zum dynamischen Antrieb für Spannung und Atmosphäre entwickelt.


Szene aus dem Film 'Endzeit' (Foto: Leah Striker Grown Up Films ZDF)

Maja Lehrer für "Endzeit"
Abgehärtet von den rauen Umständen, bricht mit jedem Schritt weiter in die Natur hinein Evas wahrer Kern hervor – eine sanfte Wandlung, die Maja Lehrer (rechts im Bild) mit großer Hingabe spielt.


Szene aus dem Film 'Das melancholische Mädchen' (Foto: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin)

Marie Rathscheck für "Das melancholische Mädchen"
Dank eigenwilligster Sprache, Mimik und Bewegungen gelingt es Marie Rathscheck auf perfekte Weise, zur untrennbar empfundenen Einheit mit der herrlich schrägen Komik von Text und Inszenierung zu verschmelzen.


Kara Schröder  (Foto: A+A Produktion)

Kara Schröder für "Stern"
Als scheinbarer Gegenpol zur Hauptfigur und gleichzeitig enge Seelenverwandte gelingt es Kara Schröder mit ihrer Figur auf enorm sympathische Weise, eine(n) Stern zum Glänzen zu bringen.


Moritz Weber-Jänichen  (Foto: Filmwerk Kalliope)

Moritz Weber-Jänichen für "Adrian ist nicht Achill"
Lange Einstellungen in dokumentarisch wirkenden Settings dienen Moritz Weber-Jänichen, seine Figur in feinen Nuancen zu erzählen, ohne dabei jemals den Eindruck des Realen zu verletzen.


Rund um Ophüls 2019
"Das melancholische Mädchen" von Susanne Heinrich hat den Hauptpreis des 40. Filmfestivals Max Ophüls Preis gewonnen. Der Publikumspreis für den besten Spielfilm ging an "Kaviar". Hier gibt es alle Infos zum Festival 2019.

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