Erich und Schmitte (Foto: Corso Film- und Fernsehproduktion)

Ophüls Wettbewerbs-Doku für Grimme-Preis nominiert

  17.01.2019 | 12:33 Uhr

"Erich und Schmitte - Entscheidend ist am Beckenrand" ist für den Grimme-Preis in der Kategorie "Information und Kultur" nominiert. Im vergangenen Jahr ist das Werk im Wettbewerb "Dokumentarfilm" gezeigt worden. Hannah Dörr, eine der Regisseurinnen des Films, ist auch in diesem Jahr beim Festival vertreten.

Erich und Schmitte (Foto: Corso Film- und Fernsehproduktion)

In dem Film „Erich und Schmitte“ porträtiert der Filmemacher Stefan Eisenburger zwei Seniorenschwimmer aus Essen. Er begleitet die beiden im Alltag, zu Wettkämpfen und ins gemeinsame Hotelzimmer beim Trainingscamp auf Teneriffa.

Getragen wird das Leben der Essener – trotz Alter (86 und 68) – von Humor und dem Motto: Weiter geht’s! Ein lakonischer Film über Freundschaft, den Tod und das normale besondere Leben.

Während der Produktion des Films verstirbt Eisenburger bei einem Badeunfall auf Mallorca. Die Fertigstellung der Doku übernehmen die befreundeten Filmemacher Hannah Dörr, Janina Jung und Carina Mergens.

Erich und Schmitte: "Das Leben geht immer weiter"
Video [SR.de, 25.01.2018, Länge: 05:44 Min.]
Erich und Schmitte: "Das Leben geht immer weiter"


SR Lounge-Interview mit Hannah Dörr

In diesem Jahr ist die Regisseurin Dörr erneut mit einem Film beim Festival vertreten. Ihr Film "Midas oder die schwarze Leinwand" ist einer der Wettbewerbsfilme in der Kategorie "Kurzfilm".

Midas: Dürrenmatt und eine Grimme-Nominierung
Video [SR.de, 17.01.2019, Länge: 04:39 Min.]
Midas: Dürrenmatt und eine Grimme-Nominierung
Für ihren Kurzfilm "Midas oder die schwarze Leinwand" hat Regisseurin Hannah Dörr mehrere Monate lang an der Kulisse gebastelt. Der Filmstoff basiert auf der Vorlage eines Dürrenmatt-Stücks.

Midas oder die schwarze Leinwand

Szene aus dem Film: "Midas oder die schwarze Leinwand" (Foto: Pressefoto/ÖFilm Dörr & Schlösser)

Richard Green (Georg Friedrich), Vorstand einer Investmentgesellschaft, wird mit einem Vorschlag seines Aufsichtsrats konfrontiert: Um die Firma von zwielichtigen Affären reinzuwaschen, soll Green durch einen inszenierten Selbstmord sterben. Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Friedrich Dürrenmatt. 


Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja