Eine Kette mit einem Max Ophüls Preis Anhänger (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Vorstellung der Jurys

  08.01.2019 | 13:08 Uhr

Wer gewinnt den Hauptpreis? An wen geht der Preis für die beste Filmmusik? Darüber - und über viele andere Preise - haben auch in diesem Jahr wieder sechs Jurys entschieden. Wir stellen sie vor.


Jury Wettbewerb Spielfilm


Die Spielfilmjury entscheidet über insgesamt fünf Preise: Max Ophüls Preis: Bester Spielfilm, Max Ophüls Preis: Beste Regie, die zwei Preise für den besten Schauspielnachwuchs und den Max Ophüls Preis für den gesellschaftlich relevanten Film. Die Jury besteht aus: 

Mechthild Holter
Sie ist seit 1994 Geschäftsführerin und Inhaberin der Players Agentur Management GmbH – zunächst in Köln, seit 1997 in Berlin. Davor war sie Mitbegründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Barbarella Entertainment GmbH in Köln und arbeitete mehrere Jahre als freie Fotografin. 

Andreas Kleinert
Die Filme des Emmy- und Grimme-Preisträgers waren auf allen großen internationalen A-Filmfestivals – u.a. Cannes, Venedig, Locarno, San Sebastian und Berlinale – zu sehen und wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2006 ist er auch Professor für Spielfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. 

Britta Knöller
Sie ist seit 2005 Produzentin und Mitgesellschafterin der 23/5 Filmproduktion. Zu ihren Projekten zählen unter anderem "Am Ende kommen Touristen"(2007), Hans-Christian Schmids Filme "Sturm" (2009), "Was bleibt" (2012) und "Das Verschwinden" (2017) sowie die Debütfilme "La Lisière – am Waldrand" (2011) und "Atlas" (2018). 

Regisseur Lisa Miller (Foto: Landrauschen-Film)

Lisa Miller
Die Regisseurin inszenierte nach ihrem Studium der Visuellen Kunst und Fotografie in Madrid und London zahlreiche Theater- und Videoperformances sowie u.a. den preisgekrönten Kurzfilm "Marie" (2009). Ihr Langfilmdebüt "Landrauschen" gewann 2018 u.a. den Max Ophüls Preis: Bester Spielfilm. Neben ihrer Regietätigkeit arbeitet sie auch als Dozentin.

Friedrich Mücke

Für seine Hauptrolle in der Kinokomödie "Friendship" (2009) erhielt der Schauspieler den Bayerischen Filmpreis. Es folgten Rollen unter anderem in "What a man" (2011), "Bocksprünge" (2014), "SMS für dich" (2015) sowie dem Fernsehdrama "Unter der Haut", für das er 2015 mit dem Jupiter-Award ausgezeichnet wurde. Zuletzt war er in Michael Herbigs Kinothriller "Ballon" (2018) zu sehen.


Jury Wettbewerb Kurzfilm und Mittellanger Film


Die Jury Kurzfilm- und Mittellanger Film vergibt in den beiden Wettbewerbskategorien jeweils folgende Preise: Max Ophüls Preis: Bester Mittellanger Film und den Max Ophüls Preis: Bester Kurzfilm.

Jerry Hoffmann
Der Schauspieler und angehende Regisseur gab sein Debüt in dem Kinofilm "Shahada" (Wettbewerb Berlinale 2010). Neben vielen Theaterarbeiten ist er in nationalen und internationalen Filmen zu sehen (unter anderem Grzimek, Heil, Tatort, Hitman). "Am Ende Legenden" (Warner, Pantaleon) kommt 2019 in die Kinos.

Leonie Krippendorff
Die Regisseurin war zunächst als freie Fotografin tätig, ehe sie 2009 ein Regiestudium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf aufnahm. Ihr Diplomfilm "Looping" wurde 2016 beim Filmfestival Max Ophüls Preis uraufgeführt. Ihr zweiter Kinospielfilm "Kokon" ist in der Postproduktion.

Tobias Walker
Er gründete bereits während des Studiums zusammen mit Philipp Worm 2008 die Produktionsfirma Walker+Worm Film. Ihr erster Kinofilm PICCO (2010) wurde wie ihre weiteren Produktionen "Finsterworld" (2013) und "Sommerhäuser" (2017) mehrfach ausgezeichnet. "Das Ende der Wahrheit" eröffnet in diesem Jahr das Filmfestival Max Ophüls Preis.


 Jury Wettbewerb Dokumentarfilm


Die Dokumentarfilmjury verleiht die Preise für den Max Ophüls Preis: Bester Dokumentarfilm und den Max Ophüls Preis: Beste Musik in einem Dokumentarfilm.

Natascha Cartolaro
Der Fokus der Filmeditorin liegt auf der Montage von Dokumentarfilmen. Sie schnitt eine Reihe preisgekrönter Dokumentarfilme, darunter MA NA SAPNA (2012, Regie: Valerie Gudenus) und DAS LEBEN DREHEN (2014, Regie: Eva Vitija), der u.a. beim Manchester Film Festival den Preis für den besten Schnitt erhielt.

Karim Sebastian Elias
Mehrfach ausgezeichnet, komponierte er für über 100 Filme die Filmmusik, darunter für "Rhythm ist it!" (2004, Deutscher Filmpreis), "Im Himmel unter der Erde" (2011 Berlinale Panorama Preis) und "Of fathers and sons" (2017, Sundance Grand Jury Prize). Für "Bella Block" und "Die Schatzinsel" erhielt er den Deutschen Fernsehpreis.

Antje Kruska
Die Regisseurin wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter für "Der Glanz von Berlin" (2002) mit dem Grimme-Preis und für "Inschallah" (2017) mit dem Publikumspreis der Duisburger Filmwoche. Die meisten Arbeiten entstanden zusammen mit Judith Keil, so auch ihr bislang einziger Spielfilm "Wenn die Welt uns gehört" (2009), der auch in Saarbrücken gezeigt wurde.


Drehbuch-Jury


Die Drehbuch-Jury vergibt den Max Ophüls Preis: Fritz-Raff-Drehbuchpreis.

Jury Max Ophüls Preis: Daniel Blum (Foto: Max Ophüls Preis)

Daniel Blum
Studium in Hamburg und Lissabon. Seit 1995 ist er Redakteur im ZDF – erst für Nachwuchsfilme (Das Kleine Fernsehspiel), seither für Fernsehfilme und Reihen in der Primetime und deutsche Kinofilme. Mitglied der Filmförderung Nordmedia. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Oliver Hottong (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Oliver Hottong
Studium der deutschen Literatur- und Sprachwissenschaft sowie Musikwissenschaft. Er arbeitet als Kulturjournalist beim Saarländischen Rundfunk und begleitete als Filmexperte und langjähriger Moderator der SR-Talks das Filmfestival Max Ophüls Preis schon seit 20 Jahren.

Nora Lämmermann
Sie arbeitet als Autorin. Ihr Spielfilmdebüt AGNES (Regie: Johannes Schmid) feierte beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2016 Premiere und war für den deutschen Filmpreis vorausgewählt. 2019 kommt unter der Regie von Marcus H. Rosenmüller mit "Unheimlich perfekte Freunde" ein Originalstoff für Kinder ins Kino (Co-Autorin Simone Höft).


Ökumenische Jury


Ausgezeichnet mit dem Max Ophüls Preis der Ökumenischen Jury wird ein Film aus dem Wettbewerb Spielfilm. Der Preis von Interfilm und Signis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Saarland-Landesarbeitsgemeinschaft e.V. und der Landesarbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung im Saarland e.V., vertreten durch die Evangelische Akademie im Saarland, gemeinsam gestiftet.

Oliver Gross (Foto: Pressefoto)

Oliver Gross
Gmunden (Österreich), Pfarrer und Militärseelsorger

Marie-Therese Mäder
Zürich (Schweiz), Wissenschaftlerin und Dozentin für Medienethik

Birgit Persch-Klein
Saarbrücken (Deutschland), Medienpädagogin und Leiterin der Katholischen Erwachsenenbildung Saarbrücken

Wolf Dieter Scheid (Foto: Pressefoto)

Wolf-Dieter Scheid
Saarbrücken (Deutschland), Dozent für Film und Medien, Pädagogischer Mitarbeiter der Landesarbeitsgemeinschaft für evangelische Erwachsenenbildung im Saarland e.V.


Jugendjury


Eine eigens einberufene deutsch-französische Jugendjury ermittelt aus den Wettbewerbsfilmen den Preis der Jugendjury. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung Saarland getragen. Der Jury gehören an: 

Daniel Fassbender, Henri Hainz, Daniel Scheer, Emma Schmidt und Romy Wüst


Rund um Ophüls 2019
"Das melancholische Mädchen" von Susanne Heinrich hat den Hauptpreis des 40. Filmfestivals Max Ophüls Preis gewonnen. Der Publikumspreis für den besten Spielfilm ging an "Kaviar". Hier gibt es alle Infos zum Festival 2019.

Artikel mit anderen teilen