Szene aus dem Film "Störenfrieda" (Foto: Christian Neuberger / Pressefoto)

"Störenfrieda" gewinnt Bundesfestival junger Film

  05.06.2022 | 17:42 Uhr

Der Film "Störenfrieda" ist beim Bundesfestival junger Film in St. Ingbert als bester Film ausgezeichnet worden. Erfolgreich in gleich mehreren Kategorien waren auch "Weil ich Leo bin" und "Tschüss, war schön!", der unter anderem den SR-Innovationspreis erhielt.

Alina Ykylmova hat mit ihrem Film "Störenfrieda" den Hauptpreis beim diesjährigen Bundesfestival junger Film gewonnen. In dem Film geht es um das Pärchen Ava und Sascha, das im Ruhrpott eine FLINT-Kneipe betreibt - eine Art Schutzraum für Frauen, Lesben, inter-, nicht-binäre- und transsexuelle Personen, die im Patriarchat diskriminiert werden. In diese Welt platzt eines Tages Avas Vater Gunter, ein ehemaliger Bergarbeiter, der für einige Tage eine Unterkunft sucht.

Seine Premiere hatte der Film beim diesjährigen Filmfestival Max Ophüls Preis gefeiert, war dort in der Kategorie "mittellanger Film" unter den Nominierten.

Video [aktueller bericht am Sonntag, 05.06.2022, Länge: 3:31 Min.]
„Störenfrieda“ gewinnt Bundesfestival junger Film

"Weil ich Leo bin" erhält Publikumspreis

Der Publikumspreis ging an "Weil ich Leo bin" von Tajo Hurrle, einem Film über ein 12-jähriges Kind, das auf dem Weg ist, seine Geschlechtsidentität zu entdecken. Der Film erhielt auch den Preis für den besonderen gesellschaftlich relevanten Film und Hauptdarsteller Sky Arndt zudem den Preis für eine besondere schauspielerische Leistung.

SR-Innovationspreis für "Tschüss, war schön!"

Ebenfalls in mehreren Kategorien erfolgreich war "Tschüss, war schön!" von Simon Schares - ein Film über das "Leben" einer Leiche. Schares durfte sich sowohl über den SR-Innovationspreis, als auch den Preis der Nachwuchsjury freuen.

Roman Bonnaire (r.) verleiht den SR-Innovationspreis für den Film "Tschüss, war schön!" (Foto: Jannis Braunberger / Bundesfestival Junger Film)
Roman Bonnaire (r.) verleiht den SR-Innovationspreis für den Film "Tschüss, war schön!"

Das mit insgesamt 20.000 Euro dotierte Bundesfestival junger Film fand 2018 zum ersten Mal statt und ist inzwischen das größte Kurzfilmfestival für den deutschsprachigen Nachwuchs. Von Donnerstag bis Sonntag wurden an verschiedenen Spielstätten in St. Ingbert über 50 Filme gezeigt.

Artikel mit anderen teilen


Ihre Meinung

Sind Sie pro oder contra?

Leider ist beim Senden der Nachricht ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen Sie es noch einmal.
Vielen Dank für Ihren Beitrag, er wurde erfolgreich gesendet.
Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja