Ein roter Vorhang bei der Eröffnungsfeier zum Filmfestival Max Ophüls Preis (Foto: Katrin König/SR)

Ophüls-Filmfestival wird hybride Veranstaltung

  28.09.2020 | 12:02 Uhr

Die 42. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis wird Anfang kommenden Jahres unter Coronabedingungen stattfinden. Es soll sowohl Präsenzveranstaltung als auch Online-Elemente geben.

Der Schwerpunkt des Festivals liege auf der Filmpräsentation in den Saarbrücker Kinos, teilten die Festivalleiterin Svenja Böttger und der Künstlerischer Leiter Oliver Baumgarten mit. Sie kündigten reduzierte Programme und ein konsequentes Hygienekonzept an. Insgesamt sollen sich weniger Menschen akkreditieren. Für Mitglieder der internationalen Filmbranche, die nicht anreisen könnten oder möchten, sowie für Festivalstammgäste aus den Covid-19-Risikogruppen würden zudem begleitende Online-Screenings ermöglicht. 

Das Festival sei ein sozialer Ort und der physische Kinobesuch durch nichts zu ersetzen, so Böttger und Baumgarten in einer gemeinsamen Erklärung. "Gemeinsam Filme schauen, Menschen begegnen, Filme und Ansätze diskutieren, sich austauschen, sich beruflich vernetzen – all das wird durch das Einhalten der Hygienemaßnahmen anders als gewohnt funktionieren müssen."

Einreichungen bis zum 31. Oktober

Der Max Ophüls Preis wird in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittellanger Film sowie Kurzfilm vergeben. Einreichungen dafür werden noch bis zum 31. Oktober über das Online-Portal angenommen, erreichbar über die Internetseite des Festivals (www.ffmop.de). Filmschaffende aus dem Saarland können ihre Arbeiten auch in der Nebenreihe „MOP-Shortlist: Saarland“ vorstellen.

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