Musikfestival "Resonanzen" (Foto: SR)

„Resonanzen“ soll neues Publikum locken

Martin Brinkmann / Onlinefassung: Axel Wagner   07.10.2019 | 18:07 Uhr

Nachdem das Saarland 2015 aus der Finanzierung der Musikfestspiele Saar ausgestiegen ist, hat es eine Weile gedauert, bis das Land Ersatz gefunden hatte. Den gibt es nach einer Ausschreibung nun. Viel Konkretes war noch nicht zu erfahren – immerhin wurde der Name des Festivals verkündet: „Resonanzen“.

Die Veranstalter wollen mit ihrem Programm neue Wege beschreiten. Vom 1. bis 11. November 2020 soll es jeden Tag mindestens ein Konzert geben, dazu Workshops und spontane Sessions. Fast alle Stile sollen vertreten sein, von Klassik über Jazz bis hin zu Electro.

Video [aktueller bericht am Samstag, 06.10.2019, Länge: 2:10 Min.]
Neues Musikfestival im Saarland

Genres treffen aufeinander

„Das Interessante an diesem Grenzen überschreitenden Festival ist, dass wir an neues Publikum ran wollen“, sagte Leiter Sebastian Studnitzky am Sonntag bei einer Pressekonferenz im Festivalbüro, das im Pingussonbau untergebracht ist. „Wir versuchen, Begegnungen zu schaffen, wo man verschiedene Genres aufeinander treffen lässt, wo man in Locations geht, die überraschend sind, um ein neues Publikum zu kreieren.“

Vorab-Events sollen Lust machen

Einen Vorgeschmack auf das Programm sollen Vorabevents geben, eines lief am Sonntagabend im Pingussonbau, das nächste ist für November geplant. „Am 21. November spiele ich mit dem Percussionisten der Scorpions, Pitti Hecht, und mit einer Clownin, Lisa Strautmann“, so Festivalleiterin Nicole Johänntgen. „Dann ziehen wir durch Saarbrücken an verschiedene Orte. Das ist noch eine Überraschung. Und wir gehen in das Kinderhaus Malstatt und arbeiten dort mit Kindern zusammen.“

Unkonventionell und experimentell soll das Festival „Resonanzen“ werden. Die Landesregierung fördert die Veranstaltungsreihe mit 800.000 Euro im Jahr. Sie wird damit das größte, vom Land finanzierte, Musikfestival im Saarland sein.

Über dieses Thema hat auch der „aktuelle bericht“ vom 06.10.2019 berichtet.

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