„Made im Saarland. Industriekultur - Fotografien von Robby Lorenz“ (Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Karl Heinrich Veith)

Ungewöhnliche Bergehalden-Fotos in der Völklinger Hütte

  01.02.2019 | 16:15 Uhr

Einen ganz anderen Blick auf Relikte des früheren Steinkohlebergbaus im Saarland ermöglicht eine neue Fotografie-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Der Fotograf Robby Lorenz hat Bergehalden im Wechselspiel zwischen Industriekultur und Naturidyll festgehalten.

15 großformatige Werke sind in der Schau "Made im Saarland. Industriekultur - Fotografien von Robby Lorenz" bis zum 31. März zu sehen. "Der Saarkohlenwald mit seinen Fördergerüsten und Bergehalden ist in dieser Dichte und Größe europaweit einmalig", sagte der Generaldirektor der Völklinger Hütte, Meinrad Maria Grewenig, zum Start der Ausstellung. "Für das Saarland liegt in dieser saarländischen Industriekulturlandschaft eine der größten touristischen Chancen."

Video [aktueller bericht, 01.02.2019, Länge: 3:26 Min.]
Neue Fotoausstellung in der Völklinger Hütte eröffnet

Die Fotografien zeigen unter anderem die Halden Reden und Grühlingstraße und sind mit einer Drohne aus der Vogelperspektive aufgenommen.

Hunderte Halden zwischen Saarbrücken und Neunkirchen

Der Saarkohlewald erstreckt sich auf einer Fläche von 61 Quadratkilometern zwischen Saarbrücken und Neunkirchen. Hier wurden in den vergangenen zwei Jahrhunderten zahlreiche Halden für das Abraumgut aus den Steinkohlegruben aufgeschüttet. Zum Teil hat sich die Natur die Landschaft zurückerobert. Der Bergbau im Saarland ist seit 2012 nach 250 Jahren Geschichte.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten des SR vom 01.02.2019 berichtet.

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