Links et liens zu Musik aus Frankreich

  07.02.2002 | 16:35 Uhr

Nützliche Infos zu Websites, die sich mit französischer Musik beschäftigen.

Chanson im Netz

Wie finde ich einen Künstler oder eine Künstlerin im weltweiten Web? Nicht nur über die Suchmaschinen, sondern natürlich auch über My Space oder Facebook. Fast jede(r) hat dort seine/ihre Seite - mehr oder weniger gepflegt. Und - Wunder des Internet - oft kann man dort direkt mit den "artistes" in Kontakt treten. Zu diesem Zweck immer genau den Namen des oder der Gesuchten recherchieren, und in die Suchmaschinen eingeben.

Verlässliche Künstlerbiographien zu den wichtigsten frankophonen Künstlern finden sich bei den Kollegen von Radio France Internationale , teilweise auch auf Englisch.

Übersetzungen von französischen Chansons veröffentlicht zunehmend Dieter Kaiser, der rührige Chansonaktivist aus der Nähe von Stuttgart. Ruhig mal einen Blick auf diese Seite werfen: www.deutsche-chanson-texte.de. Man kann da auch mitmachen.

Chansons selber singen?

Eine der wichtigsten Fragen für Chansonfans und Chansonforscher: Woher kriege ich Partituren und Texte von Chansons? Auch das sollte man übers Internet versuchen, viele Seiten (allerdings oft mit nervigen Popups) bieten die Texte von fast allen Chansons an. Dazu - wenn es nicht von der GEMA gesperrt ist - hilft das jeweilige Musikvideos, inbesondere bei aktuellen Titeln.

Bureau Musique

ExportAufgabe des Bureau de la Musique Française (BMF) ist die Förderung aktueller Musik aus französischer Produktion in Deutschland, als Nahtstelle zwischen hiesigen Veranstaltern und Plattenfirmen auf der einen, Musikern und der Musikindustrie in Frankreich auf der anderen Seite. Das BMF wurde 1994 gegründet und hat seinen Sitz seit 2001 in Berlin.

 

Nicht nur Adresse - das Centre de la Chanson

Ein Adressbuch für die Profis im Bereich Chanson gibt's beim Centre de la Chanson in Paris. Unzählige Adressen in fünf Kategorien: Veranstaltungsorte, Festivals, Nachwuchswettbewerbe, Radiosendungen, Workshops und Weiterbildung. Das Centre unterhält auch eine spannende Webseite, die immer für Entdeckungen gut ist: centredelachanson.com

Hall (of Fame) de la Chanson

Einer der ersten, der die Möglichkeiten des Internet für seine spannenden Multimedia-Shows über das Chanson genutzt hat, war Serge Hureau, der Leiter der Hall de la Chanson (Paris La Villette). Immer wieder spannend für Auge und Ohr. Die Multimedia-Shows lassen sich zum Wissensvermitteln prima einsetzen und werden inzwischen weltweit geschätzt.

Die Hitparade - nicht sehr sinnlich, aber offiziell.

Auf dem sehr schönen Site ChartsinFrance , aber auch bei IFOP und SNEP. Das Umfrageunternehmen IFOP veröffentlicht wöchentlich, bis zurück ins Jahr 1999. Die Interessengemeinschaft der Plattenindustrie, SNEP, veröffentlicht ebenfalls die Charts , auch mit vielen Informationen über die Platten und natürlich über das Musikgeschäft.

Unbestechlich trendsettend

Wenn auch inzwischen auf neue Multi-Media-Zeiten eingestellt, so sind Les Inrockuptibles gerade für neue Trends eine Referenz-Zeitung. Im Netz ist der Auftritt auch ganz interessant, aber natürlich sollte man die Inrocks  in der Hand halten. Grais überall, aber von Chefredakteur Serge Beyer mit unglaublich viel Engagement in Gang gehalten: Francofans , das Magazin mit Rocktouch.

In Deutschland DIE ernstzunehmende Folk-, Liedermacher- und Weltmusikzeitschrift

Mit einer kompetenten (und aufopferungsvollen) Redaktionsmannschaft, Kontakten hierzulande und natürlich da, wo der Folk knallt (Kelten, Amerika, Irish Pubs etc.) und einer in den letzten Jahren immer fetzigeren Aufmachung hat sich der Folkerzur deutschen Referenz in den Bereich Folk, World, Traditionelle Musik und Lied gemausert.

Glamour und Star-System: PLATINE

Direkte Kontakte zu den Stars und Sternchen des französischen Showbusiness, ein großes Herz für die Sammler von seltenen alten Schallplatten und CDs, Insiderinformationen und Kleinanzeigen - das sind seit 1992 die Stärken des französischen Monatsmagazins PLATINE(8, rue Traversière, F-92100 Boulogne). Chefredakteur Jean-Pierre Pasqualini und sein Cochef Eric Chemouny (nebenbei Textautor für Stars wie Johnny Hallyday) leben mit den Bruels, Farmers, Sheilas und France Galls auf Du und Du. Sie sind auch für Nachfragen von Profis über die Geschichte der französischen Popmusik "incollable".

Transatlantisch und frankophon

Das Kulturbüro von Québec in Berlin ist eine Einrichtung des Ministeriums für internationale Beziehungen von Québec. Das Kulturbüro, dessen Aufgabe es ist, die Quebecer Kultur im deutschsprachigen Raum zu fördern, wurde am 1. August 1999 gegründet. Es richtet sich vorrangig an den professionellen Sektor, also an Institutionen und Veranstalter. Kontakt ist Marie-Elisabeth Räkel  auf Quebec-Info . Und vielleicht verschickt sie ja sogar Weihnachtquebec (hihi, fallait la placer, celle-là)!

Ein Radio informiert

Noch mal, richtig im Alphabet platziert: Wahrscheinlich die umfassendste Datenbank für KünstlerInnen-Biographien (und das zum großen Teil auch auf Englisch) bietet die Internet-Seite von Radio France Internationale. Von A-Z ist alles, was Rang und Namen hat, ausführlich gewürdigt, mit einem besonderen Schwerpunkt (man ist ja nicht umsonst Auslandssender) bei der Weltmusik frankophonen Ursprungs.

Nicht mit dem Radel, sondern mit dem CD-Koffer ist er da

Er bringt die Leute zu Hunderten zum Tanzen, seine Disko Le Tour ist in Berlin und München, aber längst auch sonstwo in Deutschland fester Bestandteil des Partylebens. Auf der Internetseite von Le Tour  gibt es darüberhinaus Infos, Links, persönliche Vorlieben und natürlich den Kontakt zum in München lebenden DJ und Musikjournalisten Thomas Bohnet. Thomas verschickt auch einen regelmäßigen Newsletter.

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