Foto: DRP

Einladung zur Vernissage "DRP backstage"

  04.05.2022 | 10:46 Uhr

Die "DRP backstage" ist eine Foto-Ausstellung von Fotograf und Musiker der Deutschen Radio Philharmonie, die jetzt in der Fruchthalle in Kaiserslautern zu sehen ist.

Von Saarbrücken nach Kaiserslautern


Die Ausstellung „DRP backstage“ wandert von Saarbrücken nach Kaiserslautern: Der Saarländische Rundfunk und die Stadt Kaiserslautern laden herzlich zur Vernissage der Ausstellung „DRP backstage“ – eine Foto-Ausstellung von Fotograf und DRP-Musiker Stephan Böhnlein, am Freitag, 6. Mai, 18.30 Uhr, in der Fruchthalle, Fruchthallstraße 10, Kaiserslautern, ein. Dr. Christoph Dammann, Direktor/Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern sowie Martin Grasmück, Intendant des Saarländischen Rundfunks, werden die Ausstellung gemeinsam eröffnen. Musikalisch begleitet wird die Vernissage vom „Halberg Quartett“, vier Musikern der Deutschen Radio Philharmonie.


Veranstaltungstermin


Die Ausstellung wird bis einschließlich Sonntag, 12. Juni, zu sehen sein. Sie ist Teil einer Kooperation zwischen dem Saarländischen Rundfunk und dem Referat Kultur der Stadt Kaiserslautern und kann während der regulären Öffnungszeiten der Fruchthalle besichtigt werden. Diese sind Montag, Dienstag und Donnerstag von 09.00 bis 12.00 Uhr, Mittwoch von 09.00 bis 16.00 Uhr und Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr. Samstag und Sonntag ist die Fruchthalle geschlossen. Darüber hinaus kann die Ausstellung vor jedem Konzert der Stadt sowie in den Pausen der Konzerte besucht werden. Der Eintritt ist frei. In der Fruchthalle gilt die 3G-Regel.


Zum Inhalt der Vernissage


Ein Waldhorn im Kinderwagen. Das Cello-Kasten-Insekt. Skat vor der 4. Brahms. Wartende im Dämmerlicht.

Eine obskure Reise in Momentaufnahmen. Der Fotograf Stephan Böhnlein, der zeitgleich auch als Musiker der Deutschen Radio Philharmonie (DRP) Saarbrücken-Kaiserslautern von SR und SWR an den jeweiligen Orten des Geschehens war, nimmt uns mit auf die alltäglichen Wege zwischen Tour-Bus, Garderobe, Bühnenaufzug und Schallschleuse, bis hin zu dem Moment des letzten Sammelns im Halbdunkel, des verhaltenen Raunens und Flüsterns, bis sich schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens für die Damen und Herren in schwarz die Türen und Tore zur hell erleuchteten Bühne und dem gespannten Publikum öffnen.

Spiel mit der Optik


Bereiche und Szenerien, die im Normalfall für den Konzertbesucher völlig im Hintergrund bleiben, für jede Bühnenkünstlerin und jeden Bühnenkünstler jedoch regelmäßiger Alltag sind, werden hier gewissermaßen ins Rampenlicht geholt und durch den ausgewählten Blick auf die damit verbundenen Arbeitssituationen erlebbar gemacht. Hier zeigt sich Foto-Kunst auch und nicht zuletzt in ihrer sozial-medialen Eigenschaft: die tieferen Welten des eigenen Arbeitsbereiches für den interessierten Betrachter auszuleuchten, aufzuzeigen und zur Diskussion oder zum Nachdenken anzubieten. Eben jene Orte, die zwar nicht mit der direkten Probenarbeit, dem täglichen Üben, den jahrelangen Vorbereitungen einer Orchestermusikerin beziehungsweise eines Orchestermusikers, dafür aber umso mehr mit den Momenten vor und nach der eigentlichen Konzertdarbietung und ihrem diesbezüglichen räumlichen Umfeld zu tun haben, den Momenten des Wartens und Sammelns, des Lampenfiebers und der Vorfreude, dem befreiten und im Idealfall beglückten Gang zurück in die Garderobe, zum schnellen Umkleiden, zur Zigarette danach, zum Hotel, zum ersten Bier, zur kollegialen Freizeit-Gemeinschaft.

Die Ausstellung wandert danach ins SWR-Landesfunkhaus nach Mainz (der genaue Termin wird noch bekannt gegeben) und wird ab Sonntag, 16. Oktober, in der Saarländischen Galerie in Berlin zu sehen sein.

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