Symbolbild - ARD Zukunftsdialog (Foto: WDR/Annika Fußwinkel)

Bisher 3400 Ideen beim ARD-Zukunftsdialog eingereicht

  22.06.2021 | 15:41 Uhr

Zur Halbzeit haben Zuschauerinnen und Zuschauer im Rahmen der Aktion "ARD-Zukunftsdialog" mehr als 3400 Ideen eingereicht. Dazu sind schon über 9500 Kommentare eingegangen. Die Aktion ist vor zwei Wochen gestartet und weiterhin können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen zur Zukunft der ARD einbringen.

Die Plattform ist seit dem 31. Mai online - und noch bis zum 27. Juni können Bürgerinnen und Bürger in sieben Themenräumen mitdiskutieren und ihre Erwartungen an die ARD formulieren.

Beteiligung aus allen Altersgruppen

Die meisten Ideen und Kommentare erreichen bislang den Themenraum Programmideen, gefolgt von Menschen und Meinungen sowie ARD-Mediathek und -Audiothek.

Insgesamt kommen die Themenräume nach zwei Wochen auf 3400 eingereichte Ideen und 9500 Kommentare. 3350 Userinnen und User haben sich dafür auf der Plattform registriert. Dabei beteiligen sich Menschen aus allen Altersgruppen und allen Bundesländern. 18 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer haben angegeben, unter 30 Jahre alt zu sein; die 30- bis 39-Jährigen stellen mit 23 Prozent die größte Gruppe.

Live-Chats für Programmideen

Per Chat konnten sich alle Bürgerinnen und Bürger an der Diskussion über Programmideen für die Zukunft beteiligen. Für die ARD live zugeschaltet waren Anja Würzberg (Programmchefin NDR Kultur) und Reinhard Bärenz (MDR Hauptredaktionsleiter Kultur). Alle, die sich beteiligen möchten, können dafür den Live-Chat auf der Seite nutzen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Live-Diskussion wird durch einen Gebärdendolmetscher begleitet. Im Anschluss steht die barrierefreie Diskussion auch zum Abruf als Stream zu Verfügung. Der nächste Live-Chat steht am Mittwoch, 23. Juni, für 17.00 Uhr an.

Diesmal geht es um die Themen "Generation Zukunft"  und  "Wissen und Hintergründe". Mit dabei sind die Themenpaten und -patinnen Stefanie Schäfer von DasDing und der Leiter der ARD-Rechtsredaktion Frank Bräutigam. Sie greifen Ideen aus ihren Themenräumen auf und diskutieren aktuelle Beiträge aus dem Chat. Wenn Sie reinhören möchten: Den Link zum Live-Chat und auch zu den bisherigen Chats finden Sie hier.

Was ist den Menschen in Bezug auf die ARD wichtig?

Zum Auftakt des Projekts hatte der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow am 8. Mai rund 140 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland zu einer Videokonferenz eingeladen, um gemeinsam mit ihnen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ARD über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds zu sprechen.

Ziel war es, herauszufinden, welche Themen den Menschen in Bezug auf die ARD besonders wichtig sind. Die Ergebnisse dieses Workshop-Tags bilden die Grundlage für den nun folgenden öffentlichen Online-Dialog. Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt ist das Publikum gefragt
ARD-Zukunftsdialog
Wie soll die ARD in Zukunft aussehen? Diese Frage will der Senderverbund gemeinsam mit dem Publikum beantworten.

Podcast rund um die Aktion

Begleitend zur Aktion gibt es einen neuen Unternehmenspodcast der ARD-Kommunikation. Moderiert wird der neue Podcast von der ARD-Journalistin Svenja Kellershohn. Der Leiter der ARD Kommunikation, Birand Bingül, ist als fester Sidekick mit dabei und beantwortet übergeordnete Fragen zur ARD.

In der zweiten Folge des Podcasts haben Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und Weltspiegel-Moderatorin Natalie Amiri über das Thema "News und Korrespondenten – wie Nachrichten entstehen" gesprochen. Sie ist seit 10. Juni in der ARD-Audiothek abrufbar.

Die nächste Podcast-Folge zum ARD-Zukunftsdialog erscheint am Donnerstag. Moderatorin Svenja Kellershohn spricht mit SWR-Intendant Kai Gniffke und Katrin Nachbar vom BR-Innovationsteam über den digitalen Wandel in der ARD.

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