Das Team von offen un' ehrlich. (Foto: offen un' ehrlich)

Grimme-Preis-Nominierung für „offen un‘ ehrlich“

  02.03.2021 | 11:25 Uhr

Das Format „offen un‘ ehrlich“ ist in der Kategorie „Kinder & Jugend“ für den Grimme-Preis nominiert worden. Das Webvideo-Format ist eine Zulieferung des Saarländischen Rundfunks an „funk“, das Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Die Preisverleihung soll am Freitag, 27. August, stattfinden.

SR-Webvideo-Format 'offen un‘ ehrlich' für Grimme Preis nominiert
Audio [SR 1, (c) Carl Rolshoven, Robert Hecklau, 02.03.2021, Länge: 02:37 Min.]
SR-Webvideo-Format 'offen un‘ ehrlich' für Grimme Preis nominiert

Die Grimme-Jury würdigt damit die Leistungen des Teams um Robert Hecklau und Kim Stoppert, die seit vier Jahren regelmäßig aufdecken, wie Influencerinnen und Influencer im Netz die junge Zielgruppe anschwindeln. Zu den erfolgreichsten Recherche-Arbeiten des vergangenen Jahres gehörten unter anderem ein Video, in dem gezeigt wird, wie Katzen absichtlich gequält werden, um sie dann Youtube-gerecht zu retten oder eines, das zahlreichen namhaften Social-Media-Stars aufgezeigt hat, dass sie einer betrügerischen Crowdfunding-Aktion aufgesessen waren.

Mit über 340.000 Abonnentinnen und Abonnenten sowie zwei Millionen Abrufen pro Monat zeichnet das Team der NetzWerkStatt innerhalb des SR verantwortlich für das Erfolgsformat, das seit seiner Gründung beeindruckende 63 Millionen Abrufe erfahren hat.


Stimmen zur Produktion

Professor Thomas Kleist, Intendant des Saarländischen Rundfunks: „Die Nominierung zeigt, wie wichtig junge Zielgruppen für den SR sind. Neben dem crossmedialen Jungen Programm UNSERDING spricht „offen un‘ ehrlich“ den Nerv junger Zuschauerinnen und Zuschauer nicht nur im Saarland, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum an.“

Lutz Semmelrogge, Programmdirektor des Saarländischen Rundfunks: „Die NetzWerkStatt des SR, in der ‚offen un‘ ehrlich‘ produziert wird, haben wir vor einigen Jahren eingerichtet, um in einer Zeit des Medienwandels auch weiterhin junge Zielgruppen mit innovativen Formaten zu erreichen und ihnen Medienkompetenz zu vermitteln. Es freut mich, dass dies mit „offen un‘ ehrlich“ augenscheinlich in herausragender Weise gelungen ist.“

Martin Grasmück, designierter Intendant des Saarländischen Rundfunks und Programmchef der NetzWerkStatt: „Mit „offen un‘ ehrlich“ wird ein investigatives Format mit innovativem Verbraucherschutz für die junge Zielgruppe nominiert, das dazu noch hoch unterhaltsam ist. Dass die Arbeit des ehrgeizigen Teams innerhalb der NetzWerkStatt nicht nur von jungen Menschen, sondern auch von der Grimme-Preis-Jury wertgeschätzt wird, freut mich sehr.“

Robert Hecklau, Protagonist und Erster Redakteur in der NetzWerkStatt: „Aus einer kleinen, lustigen Idee mit Bügelbrett im Wohnzimmer wurde ein Satire-Format, das inzwischen unfassbar viele Menschen unterhält und ihnen dabei auch noch erstaunliche Ergebnisse investigativer Recherche liefert. Dass wir jetzt für den Grimme-Preis nominiert sind, macht mich unheimlich stolz. Ich wette, das liegt an der lustigen Katze am Ende unserer Videos.“


Der Grimme-Preis

Der 57. Grimme-Preis 2021 ist für Fernseh- beziehungsweise Bewegtbildproduktionen mit fernsehgemäßer Gestaltung ausgeschrieben, die im Jahr 2020 erstmals in Deutschland veröffentlicht wurden. Vergeben wird er in den vier Wettbewerbskategorien „Fiktion“, „Information & Kultur“, „Unterhaltung“ sowie „Kinder & Jugend“. In der für „offen un‘ ehrlich“ spannenden Kategorie „Kinder & Jugend“ können ein Grimme-Preis für Kinder-, ein Preis für Jugendprogramme und ein Spezialpreis vergeben werden.

Der Grimme-Preis zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernseh- und fernsehähnliche Produktionen im deutschsprachigen Raum. Ausgezeichnet werden Formate oder Personen, die sich inhaltlich und qualitativ um die Weiterentwicklung des Mediums verdient gemacht haben.

Die Preisverleihung

Die Preisverleihung soll am Freitag, 27. August, stattfinden. Sollte das Team von „offen un‘ ehrlich“ tatsächlich den Grimme-Preis erhalten, würden Sie sich in eine Reihe mit so illustren Namen wie dem Satire-Format „Browser Ballett“ oder der Netflix-Serie „How to sell drugs online (fast)“ stehen, die in den vergangenen beiden Jahren unter anderem Preisträger in der Kategorie „Kinder & Jugend“ waren.

Die gesamten Videos finden sich auf www.youtube.com/offenunehrlich

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