Antrittskonzert am 9. September 2017, Fuchthalle Kaiserslautern (Foto: Tom Oettle)

4. Soirée 2018/19

  25.01.2019 | 15:00 Uhr

Groß, ganz groß dachte Gustav Mahler seine 7. Sinfonie e-Moll, die jetzt auf dem Programm der Deutschen Radio Philharmonie in der Soirée am Freitag, 8. Februar, 20.00 Uhr, in der Congresshalle steht: Fünf Sinfoniesätze, 80 Minuten, mindestens ebenso viele Musiker.

Für den Komponisten sein „bestes Werk“, für den Chefdirigenten der Deutschen Radio Philharmonie Pietari Inkinen „ein ganzes Leben“, das „mit großem Big Bang und Freude“ endet. Während einer Bootsfahrt auf dem Wörthersee war Mahler die Idee gekommen: „Beim ersten Ruderschlag fiel mir das Thema (oder mehr der Rhythmus und die Art) der Einleitung zum 1. Satze ein – und in vier Wochen waren 1., 3. und 5. Satz fix und fertig!“ 1905 war die 7. Sinfonie vollendet.

Das Naturelement Wasser als Verbindung

Chefdirigent Pietari Inkinen kombiniert Mahlers Siebte mit der deutschen Erstaufführung von Johannes Maria Stauds „Stromab“ für großes Orchester. Das Naturelement Wasser ist die Verbindungsbrücke zwischen den beiden Werken, die mehr als einhundert Jahre nacheinander entstanden: inspiriert von einer Kurzgeschichte von Algernon Blackwoods, lässt Johannes Maria Staud zwei Menschen auf der Donau durch tobende Wassermassen auf einer Insel stranden, wo sich die Bedrohung nach und nach in beinahe kosmische Dimensionen steigert.

Karten für die Soirée zum Preis von 35 Euro, 25 Euro und 13 Euro (ermäßigt die Hälfte) gibt es im „SR-Shop im Musikhaus Knopp“ in Saarbrücken (Telefon: 0681- 9 880 880) und im „SR-Shop bei Klein Buch + Papier“ in St. Wendel (Telefon: 06851-93 94 0), bei allen proticket Vorverkaufsstellen und über die proticket-Hotline: 0231-917 22 90. Das Konzert wird live auf SR 2 KulturRadio übertragen und steht unter www.drp-orchester.de und www.sr2.de zum Nachhören bereit.

Die Konzerteinführung mit SR 2-Moderator Roland Kunz findet um 19.15 Uhr statt.

Artikel mit anderen teilen