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Wir im Saarland - Die Reportage am Samstag

  05.11.2018 | 18:19 Uhr

Jeder Mensch hat sie zu Millionen auf der Haut und im Körper. Zur Abwehr, zur Verdauung, zum Schutz. Wenn sie aber an Stellen gelangen, an denen sie nicht sein sollten, werden Bakterien zu Feinden. Besonders, wenn das im Krankenhaus passiert. Am kommenden Samstag, 10. November, 17.30 Uhr, auf SR 2 KulturRadio.

Maria brauchte einen kleinen Eingriff, um ihre Nierensteine los zu werden. Ein multiresistenter Keim, der sich beim Entfernen der Schiene bei ihr einnistete, brachte sie an den Rand des Todes. Heiner musste, obwohl selbst Träger eines multiresistenten Keims, zur Lebensrettung operiert werden. Der Keim, der trotz aller Gegenmaßnahmen in die offene Wunde gelangte, brachte ihn fast um.

Ein Drittel aller Infektionen im Krankenhaus sind vermeidbar, sagt das Robert-Koch-Institut. Warum so viele? Die Krankenhäuser im Saarland bemühen sich, die Keime so gut es geht zurückzudrängen. Hygienepläne sind ebenso Standard wie Hygiene-Beauftragte und –Fachkräfte. Kontrollen finden statt, alles wird protokolliert. Das Bemühen ist da. Allein, irgendwo muss es Lücken geben, die zu dramatischen Geschichten wie denen von Maria und Heiner führen.

SR-Reporterin Steffani Balle hat sich auf die Suche nach den Lücken gemacht, durch die multiresistente Keime immer wieder schlüpfen.

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