Bundeswehr in Saarlouis (Foto: SR)

Die Reportage am Samstag - "C-Waffen in Deutschland?"

  30.07.2018 | 09:20 Uhr

Nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz, nie wieder Chemiewaffen: Das hatte die junge Bundesrepublik nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges geschworen. Immer wieder dementierte die Bundeswehr deshalb, an der Beschaffung und am Einsatz von C-Waffen zu forschen. Zu hören am Samstag, 4. August, 17.30 Uhr, auf SR 2 KulturRadio.

Doch jahrzehntelang geheim gehaltene Akten der Bundeswehr und der US-Regierung belegen nun, dass es solche Planungen sehr wohl gab. Von 1962 bis mindestens 1968 betrieb die Bundeswehr eine detaillierte Planung für chemische Kriegführung – als Vergeltung eines möglichen C-Waffen-Angriffs des Warschauer Pakts.

Auch heute noch ist die Debatte über C-Waffen von Propaganda, Desinformation und Halbwahrheiten geprägt, wie die jüngsten Beispiele in Syrien und Großbritannien zeigen.

"C-Waffen in Deutschland? – Wie die Bundeswehr für den Ernstfall plante!", eine Reportage von Christoph Heinzle, Lena Gürtler und Jennifer Lange am Samstag, 4. August, 17.30 Uhr, auf SR 2 KulturRadio.

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