Anne Wiazemsky: Paris, Mai '68 (Foto: Wagenbach Verlag)

Anne Wiazemsky in der BücherLese

  16.05.2018 | 10:03 Uhr

"Paris, Mai 68" ist ein Erinnerungsbuch von Anne Wiazemsky. Darin erzählt die Autorin über eine packende Zeit. Mehr dazu in der "BücherLese" am Mittwoch, 23. Mai, um 19.15 Uhr, auf SR 2 KulturRadio.

Paris, Mai 1968. Die junge Schauspielerin Anne Wiazemsky lebt mit ihrem Mann Jean Luc Godard im Quartier Latin, als die Revolte losbricht. Die 20-Jährige berichtet von Dreharbeiten, politischen Diskussionen am Set und blickt distanzierter auf die Ereignisse des Pariser Mai, während sich Godard zusehends radikalisiert. Wiazemsky nimmt die Leser aber auch mit auf die Barrikaden in den Straßen von Paris, in denen sich Mitte Mai 1968 die Arbeiter den Studenten unter der Führung von „Dany le Rouge“ (Daniel-Cohn Bendit) anschließen.

„Paris, Mai 68“, ein Erinnerungsbuch von Anne Wiazemsky,über eine packende Zeit, das nebenbei die Geschichte einer großen Liebe erzählt, vorgestellt von Tilla Fuchs in der Sendung "BücherLese" am Mittwoch, 23. Mai, 19.15 Uhr, auf SR 2 KulturRadio.

Die Autorin

Anne Wiazemsky, 1947 in Berlin geboren, lebte als Schriftstellerin in Paris. Für ihr literarisches Werk wurde die Enkelin des Literaturnobelpreisträgers François Mauriac mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Als Schauspielerin hat sie unter anderem in Filmen von Jean-Luc Godard, Pier Paolo Pasolini oder Philippe Garrel mitgewirkt. Anne Wiazemsky starb am 5. Oktober 2017 in Paris.

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