Logo der Sendung "Wir im Saarland - Service" (Foto: SR)

Wir im Saarland - Service

 

In dieser Woche hat "Wir im Saarland - Service" über Allergien durch fremde Pflanzen berichtet. Außerdem ging es um die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung und wir haben günstige Gas-Grills vom Discounter getestet.

Sendung: Dienstag 22.05.2018 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Ventil einer Propangasflasche (Foto: pixabay/rkit)

Grillen mit Gas – wie gut ist ein günstiger Grill vom Discounter?

Im Saarland wird schon seit Wochen wieder geschwenkt, aber wie sieht es eigentlich aus, wenn man mit Gas grillen möchte? Kann der Discounter-Grill das Gleiche bieten wie ein teurer Marken-Grill? Wie viel Geld muss man für einen guten Gas-Grill ausgeben? Antworten bei uns. [mehr]


Frau putzt sich die Nase (Foto: pixabay/cenczi)

Allergien durch fremde Pflanzen – wie kann man sich schützen?

Ambrosia-Pollen können schwere Allergie auslösen. Auch andere eingewanderte oder eingeschleppte Pflanzen wie Baumhasel, Zypresse und sogar der Olivenbaum gelten als stark allergen. Wie sollten Allergiker damit umgehen? Lässt sich die Verbreitung verhindern? [mehr]

Dazu bei uns im Studio: Prof. Dr. Michael Zemlin, Allergologe, Universitätsklinikum des Saarlandes


Sicher ins Netz (Foto: Pixabay/WerbeFabrik)

Mehr Rechte für Verbraucher – neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Am 25. Mai 2018 tritt sie in Kraft: die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union. Damit sollen Verbraucher bessere Chancen haben, ihre Daten zu kontrollieren. Was sind die wichtigsten Punkte aus Verbrauchersicht? Peter Sauer weiß mehr. [mehr]


Jacques Bistro (Foto: SR)

Wir im Saarland - Service-Quiz

Jacques Bistro und die Sache mit dem Bierbaum [zur aktuellen Quizfrage]


Moderation: Marcel Lütz-Binder

Marcel Lütz-Binder (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Ventil einer Propangasflasche (Foto: pixabay/rkit)

Grillen mit Gas – wie gut ist ein günstiger Grill vom Discounter?

Im Saarland wird schon seit Wochen wieder geschwenkt, aber wie sieht es eigentlich aus, wenn man mit Gas grillen möchte? Kann der Discounter-Grill das Gleiche bieten wie ein teurer Marken-Grill? Wie viel Geld muss man für einen guten Gas-Grill ausgeben? Antworten bei uns.

Auf einem guten Gasgrill ein schönes Steak zuzubereiten ist nicht schwer. Anders als beim Kohlegrill ist die Hitzezufuhr über die Gasflammen gut kalkulierbar. Das Feuer ist gleichmäßig verteilt, ein Knopfdruck, und schon kann es losgehen.

Die Tücken des Discounter-Gasgrills

Doch ein richtig guter Gasgrill ist teuer. Discounter wie Aldi oder Lidl bieten dagegen immer wieder preisgünstige Gasgrills an. Die funktionieren zwar auch auf Knopfdruck - allerdings ist das Grillergebnis meist nicht so zuverlässig gut. Das liegt zum einen am Material. Bestehen bei hochwertigen Grills die Roste aus Gussstahl, sind sie beim Discounter-Grill meist aus leichtem, dünnem Edelstahl. Sie speichern die Hitze schlechter und leiten sie nicht so intensiv und gleichmäßig weiter.

Innen verkohlt, außen roh

Eine geringere Anzahl von Flammen führt dazu, dass sich die Hitze nicht gleichmäßig auf dem gesamten Grillrost verteilt. Wenn man nicht aufpasst, verbrennen die Steaks in der Mitte, während sie am Rand noch nicht gar sind. Hinzu kommt: Steht der Grill nicht windgeschützt, kann die Hitzekonzentration unter dem Grillgut "wandern" - der Wind drückt die wenigen Flammen mangels massiver Umfassung schräg weg.

So geht es auch auf dem Billig-Grill

Aber mit etwas Übung lassen sich auch auf einem günstigen Gasgrill gute Ergebnisse erzielen:

Roste aus Edelstahl sollten zunächst gründlich eingeölt werden, sonst klebt das Fleisch schnell an. Vorheizen ist in jedem Fall empfehlenswert, der Rost sollte sich bereits gut erwärmt haben, wenn das Fleisch aufgelegt wird. Mittels "Weißbrottest" kann man sich anfangs direkt ein Bild davon machen, wo der Grill seine besten Stellen hat: Man belegt den gesamten Rost einmal mit Toastscheiben. Das Ergebnis liegt vor, wenn die ersten Scheiben schön gebräunt sind. Fette Stücke, wie zum Beispiel Bauchfleisch, verlangen auf dem Discounter-Gerät etwas Übung. Meist fehlt nämlich eine Schutzabdeckung über den Gasflammen gegen tropfendes Fett. Im Nu kann es dann ziemlich heftig qualmen. Hier hilft es, eine der Flammen abzuschalten. Vorsicht beim Öffnen des Deckel: Oft ist der nämlich so konstruiert, dass kondensiertes Fett dann hinten heruntertropft. Damit ist die schöne Holzterrasse schnell ruiniert.

Gasflasche in Reserve

Noch ein Tipp: Discounter-Grills sind meist mit kleineren Fünf-Liter-Gasflaschen ausgestattet. Sie sind schnell aufgebraucht. Also immer einen Reserveflasche vorrätig haben.

Ein Beitrag unseres Kollegen Thorsten Risch vom WDR.

Frau putzt sich die Nase (Foto: pixabay/cenczi)

Allergien durch fremde Pflanzen – wie kann man sich schützen?

Ambrosia-Pollen können schwere Allergie auslösen. Auch andere eingewanderte oder eingeschleppte Pflanzen wie Baumhasel, Zypresse und sogar der Olivenbaum gelten als stark allergen. Wie sollten Allergiker damit umgehen? Lässt sich die Verbreitung verhindern?

Für Allergiker sind eingeschleppte Pflanzen wie Ambrosia, Baumhasel, Japanische Zeder, Olivenbaum und Zypresse zunehmend ein Problem. Zu den stärksten Allergieauslösern der Pflanzenwelt gehören die Pollen der Ambrosia. Das Aufrechte Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) wurde bereits 1860 mit Getreidelieferungen aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt. Inzwischen breitet sich Ambrosia durch den Klimawandel und durch Beimischung in Vogelfutter auch hierzulande zunehmend aus.

Schwere Allergien durch Ambrosia

In einer einzigen Ambrosia-Staude stecken bis zu einer Milliarde Pollen. Diese können schon in sehr geringer Konzentration schwere Allergien und Asthma auslösen. Nur fünf bis zehn Pollen pro Kubikmeter Luft genügen, um eine allergische Reaktion hervorzurufen. Zum Vergleich: Bei Birkenpollen muss die Konzentration etwa zehnmal so hoch sein.

Blütezeit der Ambrosia im Juli

Die Hauptpollenzeit der Ambrosia reicht bis in den Oktober. Perfekte Bedingungen findet sie auf Sonnenblumenfeldern. Aber auch an Autobahngrünstreifen, auf Verkehrsinseln und Brachflächen sprießt das Kraut besonders gut. Zur Blütezeit der Ambrosia im Juli ist der Kampf gegen das Gewächs meist schon verloren. Deshalb suchen Experten der Umweltbehörden im öffentlichen Raum frühzeitig nach ersten Pflänzchen, um sie zu bekämpfen. Doch auf Privatgrundstücken breitet sich die Ambrosia oft ungehemmt aus, weil gesetzliche Vorgaben fehlen und viele Grundstückseigentümer das Problem noch nicht erkannt haben.

Allergien durch Ambrosia vorbeugen

Die Ambrosia wird leicht mit dem Gemeinen Beifuß verwechselt. Beim Herausrupfen können Pollen in die Erde gelangen, wo die Keime 40 Jahre lang überleben. Experten rücken der tückischen Pflanze mit 1.000 Grad heißen Flammen zu Leibe. Um den Kampf zu unterstützen, sollten Haushalte darauf achten, extra gekennzeichnetes Vogelfutter ohne Ambrosia zu verwenden. Wer Ambrosia im Garten entdeckt, sollte sie vorsichtig mit Handschuhen aus der Erde rupfen und mit dem Müll entsorgen - keinesfalls auf dem Kompost.

Allergien durch Baumhasel, Olivenbaum, Zeder und Zypresse

Auf allergene Trendpflanzen wie Baumhasel, Japanische Zeder, Olivenbaum im Kübel und Zypresse sollte man im eigenen Garten möglichst verzichten.

In Südeuropa zählen Olivenpollen zu den häufigsten Allergenen. Sie können zu Erkrankungen wie Heuschnupfen, allergischem Schnupfen (Rhinitis) oder Asthma führen. Auch die Japanische Zeder produziert Pollen, die in ihrer Heimat als Allergen berüchtigt ist.

Zypressengewächse sind bei Landschaftsgärtnern beliebt. Doch sie haben eine für Allergiker unangenehme Eigenschaft: Ihre Blüte beginnt mitten im Winter. Pollenallergiker werden somit bereits im Januar, Februar und März geplagt - bisher blieben sie in diesen Monaten verschont.

Von März bis Anfang Mai produziert dann die BaumhaselPollen. Sie stammt aus Südeuropa und hat sich an das Klima hierzulande angepasst. Die Baumhasel wird häufig an Straßen in Innenstädten angepflanzt.

Allergene Pflanzen meiden

Generell gilt: Insektenbestäubte Arten sind sicherer als windbestäubte Arten. So löst zum Beispiel der Oleander überhaupt keine Allergien aus und blüht wunderbar. Auch immergrüne Kiefern, Tannen, Fichten lösen weniger Allergien aus.

Ein Beitrag unseres Kollegen Volker Ide vom NDR.

Sicher ins Netz (Foto: Pixabay/WerbeFabrik)

Mehr Rechte für Verbraucher – neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Am 25. Mai 2018 tritt sie in Kraft: die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union. Damit sollen Verbraucher bessere Chancen haben, ihre Daten zu kontrollieren. Was sind die wichtigsten Punkte aus Verbrauchersicht? Peter Sauer weiß mehr.

Wir im Saarland - Service-Quiz

In der letzten Sendung hatte Jacques folgende Frage:

Verändert der Verzehr von Spargel den Uringeruch eines Menschen? Jacques meint ja, der Geruch werde dann strenger. Für seine Frau ist das Einbildung. Wer hat Recht?

Antwort:

Jacques hat Recht. Spargel enthält die Asperagusinsäure, deren Abbauprodukte einen beißenden Geruch hinterlassen.

Diese Woche hat Jacques folgende Frage:

Warum fallen Ambrosiakäfer im Freien besonders gerne in Biergläser?  Willy behauptet, weil die Käfer das Bierglas mit abgestorbenen Bäumen verwechseln, die nach Bier riechen. Dort würden sie nämlich besonders gerne ihre Larven ablegen. Jacques sagt, das sei Unsinn. Die Käfer hätten einfach Durst. Wer hat Recht?


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Teilnahmebedingungen


Recht im Alltag - das Quiz mit Jacques Bistro

Die Einsendungen zum „Quiz mit Jacques Bistro“ müssen der SR-Wirtschaftsredaktion jeweils bis zum Dienstag (9.00 Uhr) nach der jeweiligen Wir im Saarland Service-Erstausstrahlung vorliegen. Die Teilnahme an dem Quiz ist nur direkt und persönlich möglich, eine Vertretung durch Dritte nicht zulässig. Jeder Mitspieler darf nur einmal teilnehmen. Pro Teilnehmer ist nur ein Gewinn möglich. Die Preise werden nur in der ausgelobten Form vergeben, insbesondere sind sie nicht auszahlbar. Falls Sie zu den Gewinnern gehören, schicken wir Ihnen Ihren Preis so schnell wie möglich auf dem Postwege zu. Der SR übernimmt keine Haftung für verloren gegangene Postsendungen.

SR-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen sind nicht teilnahmeberechtigt. Personenbezogene Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Abwicklung des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Geldbörse mit Euromünzen (Foto: Pixabay / cocoparisienne)

Service-Nachrichten

Höhere Preise.

Die Deutsche Post erhöht zum Juli die Preise für Bücher- und Warensendungen. Die Büchersendungen kosten dann zwischen 5 und  20 Cent je nach Größe und Gewicht mehr. Das teilte das Unternehmen mit. Bei Warensendungen erhöhe sich das Porto je nach Gewicht auf 1,30 Euro, oder auf 2,20 Euro. Die Post begründete die Preiserhöhung mit "allgemeinen Kostensteigerungen" sowie gestiegenen Transportkosten. Der Standardbrief bleibt von der Portoerhöhung verschont.


Weniger Rente.

Frauen haben bis zur ihrem Ruhestand im Durchschnitt nur 28 Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt. Männer kommen auf 40 Jahre. So die Auskunft der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei. Frauen erhalten dadurch auch durchschnittlich 300 Euro weniger Monatsrente. Unbezahlte Hausarbeit und  Kindererziehung  mache  es den Frauen oft unmöglich eine Vollzeitstelle anzunehmen. Niedrige Löhne täten ein Übriges.

Ein Beitrag von Mirko Tomic.