Logo der Sendung "Wir im Saarland - Service" (Foto: SR)

Wir im Saarland - Service

 

In der aktuellen Sendung hat Wir im Saarland - Service kosmetische Geräte, die Falten verringern sollen, getestet und Mini-Solaranlagen gecheckt. Außerdem ging es auf die erste Frühlingswanderung nach Waldhölzbach.

Sendung: Dienstag 17.04.2018 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Eine Frau vor einem Spiegel (Foto: dpa)

Kampf gegen Falten - Das Geschäft mit dem Altern

Do-it-yourself - zurzeit offenbar auch angesagt im Kampf gegen Falten. Viele Verbraucher kaufen sich kleinere, kosmetische Geräte im Internet, die angeblich dabei helfen, Falten verschwinden zu lassen. Experten sehen das kritisch und warnen vor Gefahren. Unsere Kollegen haben sich einige der Trend-Produkte näher angeschaut. [mehr]


 (Foto: dpa)

Mini-Solaranlagen – Strom vom Balkon

Kleine Mini-Solaranlagen für Balkon oder Terrasse dürfen nun auch in Deutschland betrieben werden. In anderen europäischen Staaten, zum Beispiel in der Schweiz, in Portugal und Österreich, war das schon länger möglich. Damit können jetzt auch Mieter hier umweltfreundlich Energie erzeugen. Wie funktioniert's? [mehr]

Dazu bei uns im Studio: Dr. Ing. Werner Ehl, Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes


Wanderschuhe auf einer Wiese (Foto: pixabay/sabinevanerp)

Wandern nach Jahreszeiten – die Frühjahrswanderung 2018

Der Felsenweg bei Waldhölzbach ist der älteste Premiumwanderweg im Saarland. Wanderbloggerin Bianca Gade hat ihn als Frühlingswanderung ausgesucht und checkt, ob er auch heute noch Naturliebhaber begeistern kann. Alexander M. Groß war mit ihr unterwegs. [mehr]


 (Foto: SR)

Wir im Saarland Service-Quiz

Jacques Bistro und die Sache mit dem Erbrecht [zur aktuellen Quizfrage]


Moderation: Isabel Sonnabend

Isabel Sonnabend (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

 (Foto: dpa)

Kampf gegen Falten - Das Geschäft mit dem Altern

Do-it-yourself - zurzeit offenbar auch angesagt im Kampf gegen Falten. Viele Verbraucher kaufen sich kleinere, kosmetische Geräte im Internet, die angeblich dabei helfen, Falten verschwinden zu lassen. Experten sehen das kritisch und warnen vor Gefahren. Unsere Kollegen haben sich einige der Trend-Produkte näher angeschaut.

Ein Beitrag unserer Kollegin Edith Dietrich vom WDR.

 (Foto: dpa)

Mini-Solaranlagen – Strom vom Balkon

Kleine Mini-Solaranlagen für Balkon oder Terrasse dürfen nun auch in Deutschland betrieben werden. In anderen europäischen Staaten, zum Beispiel in der Schweiz, in Portugal und Österreich, war das schon länger möglich. Damit können jetzt auch Mieter hier umweltfreundlich Energie erzeugen. Wie funktioniert's?

Seit Ende vergangenen Jahres ist der Betrieb der Mini-Solaranlagen durch eine überarbeitete Norm des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) geregelt. Daraus geht allerdings hervor, dass die Anlagen mit einer zusätzlich gesicherten Steckverbindung angeschlossen werden sollten. Die meisten Mini-Anlagen haben aber einen normalen, haushaltsüblichen Schuko-Stecker. Experten halten das auch für sicher. Dennoch: Wer einen solchen normalen Stecker verwendet, geht ein Haftungsrisiko ein. Thomas Seltmann von der Verbraucherzentrale NRW rät Mini-PV-Anlagen-Betreibern daher, sich vom Elektriker einen speziell gesicherten Steckverbinder installieren zu lassen. Das bedeutet allerdings Zusatzkosten um die 100 Euro.

Amortisation dauert etwa zehn Jahre

Die Mini-Solaranlagen kosten zwischen etwa 450 und 1000 Euro. Je nach Modell beträgt die Leistung 150 bis maximal 600 Watt. Ein Rechenbeispiel: Ein 300-Watt-Modell produziert laut Verbraucherzentrale jährlich etwa 200 bis 300 Kilowattstunden. Dadurch spart man etwa 50 Euro Stromkosten im Jahr. Damit hätte sich das Gerät nach ungefähr zehn Jahren amortisiert.

Digitaler Stromzähler erforderlich

In der Regel produzieren Mini-PV-Anlagen nur eine geringe Menge Strom, die von Standby-Geräten im Haushalt oder dem Kühlschrank sofort verbraucht wird. Bei besonders hoher Sonneneinstrahlung kann es aber in seltenen Fällen vorkommen, dass die Anlage mehr Strom produziert als benötigt wird.

Bei alten Stromzählern kann das dazu führen, dass sich das Gerät rückwärts dreht und Strom ins Netz des Versorgers abgegeben wird. Das ist nicht erlaubt. Rechtsanwalt Jörn Bringewat rät Betreibern sicherzustellen, dass sie einen Stromzähler mit Rücklaufhemmung haben. In manchen Häusern gibt es diese digitalen Zähler bereits. Ansonsten können sie beim Stromversorger angefordert werden. Dabei können Kosten von etwa 40 Euro entstehen.

Mini-Anlagen müssen beim Netzbetreiber gemeldet werden

So wie alle Photovoltaik-Anlagen sollten auch die Stecker-Module beim Netzbetreiber angemeldet werden. Der Netzbetreiber hat laut Rechtsanwalt Bringewat zwar keine rechtliche Handhabe, den Betrieb der Anlage zu verbieten. Aber es sind Fälle bekannt, in denen Netzbetreiber dennoch versuchten, Stecker-PV-Anlagen zu untersagen. Der Streit kann bis vors Gericht gehen.

Vor der Installation einer Mini-Solaranlage sind auch Absprachen mit dem Vermieter oder der Wohnungseigentümergemeinschaft notwendig.

Wir im Saarland - Service: Interview mit Dr. Ing. Werner Ehl (17.04.2018)
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 17.04.2018, Länge: 03:05 Min.]
Wir im Saarland - Service: Interview mit Dr. Ing. Werner Ehl (17.04.2018)

Ein Beitrag unseres Kollegen Michael Bisping vom WDR.

Wandern nach Jahreszeiten – die Frühjahrswanderung 2018

Der Felsenweg bei Waldhölzbach ist der älteste Premiumwanderweg im Saarland. Wanderbloggerin Bianca Gade hat ihn als Frühlingswanderung ausgesucht und checkt, ob er auch heute noch Naturliebhaber begeistern kann. Alexander M. Groß war mit ihr unterwegs.

https://www.saar-hunsrueck-steig.de/traumschleifen/felsenweg

Wir im Saarland - Service: Wandern nach Jahreszeiten – die Frühjahrswanderung 2018 (17.04.2018)
Video
Wir im Saarland - Service: Wandern nach Jahreszeiten – die Frühjahrswanderung 2018 (17.04.2018)

Wir im Saarland - Service-Quiz

Letzte Woche hatte Jacques folgende Frage:

Gilt man als vorbestraft, wenn man in Bussen oder Bahnen beim Schwarzfahren erwischt wird und 60 Euro Strafe zahlen muss? Jacques Frau meint ja, weil es sich um einen strafbaren Betrug handeln würde. Jacques selbst behauptet, nein. Man müsse lediglich ein erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen. Wer hat Recht?

Wir im Saarland - Service: Quizauflösung (17.04.2018)
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 17.04.2018, Länge: 02:14 Min.]
Wir im Saarland - Service: Quizauflösung (17.04.2018)

Antwort: Grundsätzlich hat hier Jacques Recht. Das gilt aber nur zivilrechtlich. In der Regel bleibt es dann bei 60 Euro – also einem erhöhten Beförderungsentgelt. Die Verkehrsbetriebe können jedoch auch Anzeige wegen der Erschleichung einer Leistung erstatten. Das findet allerdings eher bei einem groben bzw. wiederholten Verstoß statt.

Wir im Saarland - Service-Quiz (17.04.2018)
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 17.04.2018, Länge: 03:43 Min.]
Wir im Saarland - Service-Quiz (17.04.2018)

Diese Woche hat Jacques folgende Frage:

Diese Woche geht es um das Erbrecht. Wie lange haben Hinterbliebene Zeit, ein Erbe auszuschlagen? Jacques meint mindestens ein halbes Jahr. Eher noch länger. Sein Freund Rolf behauptet, dass man sich innerhalb von sechs Wochen entscheiden müsse. Wer hat Recht?


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oder per Fax an
(0681) 602 - 3119

Und vergessen Sie nicht, Ihre eigene Adresse anzugeben! Viel Glück!


Teilnahmebedingungen


Recht im Alltag - das Quiz mit Jacques Bistro

Die Einsendungen zum „Quiz mit Jacques Bistro“ müssen der SR-Wirtschaftsredaktion jeweils bis zum Dienstag (9.00 Uhr) nach der jeweiligen Wir im Saarland Service-Erstausstrahlung vorliegen. Die Teilnahme an dem Quiz ist nur direkt und persönlich möglich, eine Vertretung durch Dritte nicht zulässig. Jeder Mitspieler darf nur einmal teilnehmen. Pro Teilnehmer ist nur ein Gewinn möglich. Die Preise werden nur in der ausgelobten Form vergeben, insbesondere sind sie nicht auszahlbar. Falls Sie zu den Gewinnern gehören, schicken wir Ihnen Ihren Preis so schnell wie möglich auf dem Postwege zu. Der SR übernimmt keine Haftung für verloren gegangene Postsendungen.

SR-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen sind nicht teilnahmeberechtigt. Personenbezogene Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Abwicklung des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 (Foto: dpa-Bildfunk)

Service-Nachrichten

Hoher Bedarf

Die Haushalte im Saarland verbrauchen bundesweit am meisten Strom. Rund 31 Prozent mehr als z.B. Kunden aus Berlin. Das ergeben Berechnungen von CHECK 24. Durchschnittlich liegt der Strombedarf im Westen Deutschlands um sieben Prozent höher als im Osten. Ein möglicher Grund für den höheren Verbrauch könnte sein, dass im Westen mehr Personen in den Haushalten leben. Und: Der Strompreis ist im Osten Deutschlands etwa fünf Prozent höher als im Westen.


Sammelklagen möglich

Die EU-Kommission plant schärfere Verbraucherschutzregelungen und will EU-weite Sammelklagen ermöglichen. Es dürfe nicht billig sein, zu betrügen, meint die Verbraucherschutzkommissarin. Daneben sieht der Vorschlag auch härtere Strafen bei Verstößen gegen Verbraucherrechte vor. Die Brüsseler Behörde nimmt dabei Bezug auf den VW-Abgasskandal: Während VW in den USA Milliarden Dollar an Entschädigungen bezahlen muss, hätten europäische Kunden keinen Cent gesehen.


Spargelernte gestartet

Die ersten Landwirte haben auch im Saarland mit der Ernte des Freilandspargels begonnen. Und mit dem  erwarteten sonnig-warmen Wetter werde die Ernte des Edelgemüses richtig anlaufen. So die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft in Bonn. Ende dieser Woche wird es bundesweit Spargel geben. Verbraucher müssen aber noch  mit relativ hohen Preisen rechnen. Der Durchschnittspreis bei der Direktvermarktung liegt nach Angabe des Verbandes Süddeutscher Spargelproduzenten bei  16,50 Euro pro Kilo Königsgemüse.

Ein Beitrag unseres Kollegen Mirko Tomic.