Wir im Saarland - Das Magazin (29.11.2018)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

Das Magazin berichtet diesmal über verzweifelte Eltern, die Forschungsgelder für ihre kranke Tochter sammeln wollen, einen saarländischen Bergmann, der jahrelang nach Ibbenbüren pendeln musste sowie einen ungewöhnlichen Gesangswettbewerb für behinderte und nicht-behinderte Menschen. Außerdem laden wir Sie zu einer neuen Heimatkunde für Saarländer und „Beigeplätschte“ ein.

Sendung: Donnerstag 29.11.2018 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Geldgeber gesucht – Eltern kämpfen für ihre Tochter

Maya aus Völklingen-Lauterbach ist ein aufgewecktes Mädchen, hat aber Probleme beim Sprechen und Lernen. Außerdem wird ihre Motorik zusehends schlechter. Sie leidet unter einer besonderenForm der seltenen genetischen Krankheit NBIA. Betroffen sind lediglich ein bis drei Menschen pro Million. Da die bislang unheilbare Krankheit so selten ist, gibt es wenig Forschung und dementsprechend auch noch keine Therapie oder spezielle Medikamente. Mayas Eltern wollen sich damit nicht abfinden. Über eine Crowdfunding-Kampagne sammeln sie jetzt Geld, um die Forschung zu unterstützen, damit Maya vielleicht noch davon profitieren kann.


Schicht im Schacht – Die letzte Fahrt nach Ibbenbüren

Wenn andere sonntags gemütlich zu Mittag essen, setzt sich Frank Kiefer ins Auto. Um an seinen Arbeitsplatz zu kommen braucht er fünf Stunden - wenn er nicht im Stau steht. 470 Kilometer sind es von seiner Heimat Kleinblittersdorf aus nach Ibbenbüren im Norden von Nordrhein-Westfalen. Als es im Saarland mit den Gruben zu Ende ging wurde der Bergmann dorthin versetzt. Ende des Jahres schließt nun auch die Zeche in Ibbenbüren. Achteinhalb Jahre Pendeln haben für Frank Kiefer ein Ende. Wir haben ihn auf seiner letzten Fahrt begleitet.


Die letzten Tage der Zeche Ibbenbüren


Dabei sein ist fast alles – Ein Gesangswettbewerb für Menschen mit und ohne Behinderung

Die verbindende Kraft der Musik – darum geht es beim Einklang, dem inklusiven Song-Contest. Hier stehen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne, singen vor 800 Zuschauern im Dillinger Lokschuppen. Die Stimmung im Saal ist dabei einmalig und löst bei vielen Besuchern Gänsehaut aus. Wir schauen vor und hinter die Kulissen der dritten Ausgabe eines wirklich besonderen Gesangswettbewerbs.


"Innewennzisch- ausewennzisch" – Heimatkunde für Saarländer und "Beigeplätschte"

„Wir im Saarland - Das Magazin“ geht wieder auf die Suche nach saarländischen Traditionen und Legenden, geographischen Besonderheiten, regionalen Rezepten und vergessenen Mundart-Begriffen. Zusammen mit saarländischen Prominenten erarbeitet die Redaktion so auf leichte Weise ein Stück Heimatkunde für Saarländer und Zugezogene. Diesmal treffen wir den Landtagspräsidenten, Stephan Toscani. Und unsere Zuschauer können wieder ein „Sackbuch Saarländisch“ von Gerhard Bungert gewinnen, wenn sie aufmerksam zuhören.


Gewinnspielteilnahme per Email oder Telefon unter:

wims-dasmagazin@sr.de
01803/66 55 33
(Festnetzpreis 9 Cent/Min. Mobilfunkpreis max. 42 Cent/Min.)

WimS: Gewinnspielauflösung vom 22. November (29.11.2018)
WimS: Gewinnspielauflösung vom 22. November (29.11.2018)
Letzte Woche waren wir mit Pianist Joachim Arnold unterwegs und auch er hatte eine Frage an Sie: Wie nennen die Hilbringer selbst ihren Ort?


Moderation: Christine Alt


Moderatorin Christine Alt (Foto: Pasquale D'Angiolillo/SR)


Gewinnspielauflösung vom 22. November

Der Chef des Merziger Zeltpalastes Joachim Arnold wollte wissen:

Wie nennen die Hilbringer ihr Dorf?

Die Lösung: Hällwern oder Hillwern

Ein "Sackbuch Saarländisch" von Gerhard Bungert gewonnen hat Helga Backes aus Beckingen.


Artikel mit anderen teilen