Wir im Saarland - Das Magazin (15.11.2018)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

„Wir im Saarland – Das Magazin“ berichtet diesmal über umstrittene Baupläne auf der „Cloef“ und stellt sich die Frage nach Recht und Gerechtigkeit. Außerdem gibt es eine neue Lektion unserer Heimatkunde für Saarländer und „Beigeplätschte“.

Sendung: Donnerstag 15.11.2018 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Ansichtssachen – Die Cloef, ein Bauvorhaben und die Bürger

Wenn irgendwo "groß" gebaut wird, gibt es häufig Diskussionen. Vor allem, wenn das Bauprojekt an prominenter Stelle entstehen soll. In diesem Fall ist es auf der "Cloef", dem saarländischen Aussichtspunkt schlechthin. Hundertausende Besucher werfen hier jedes Jahr ein Blick auf die Saarschleife, dem touristischen Glanzlicht des Landes schlechthin. Dort plant ein Investor jetzt den Bau eines großen Hotels mit angeschlossenem Glamping-Resort.


Standpunkte – Ein Unfall und die Frage nach gerechter Strafe

Im Sommer 2016 rast ein Auto fast ungebremst in ein Stauende auf der A620 bei Klarenthal. Der 23-jährige Christopher im letzten Auto des Staus stirbt noch im Rettungswagen auf der Autobahn. Im Februar 2018 wird die Unfallverursacherin verurteilt: Drei Monate Fahrverbot, Geldstrafe und ein Jahr Gefängnis auf Bewährung. Die Unfallfahrerin ist mit ihrem Urteil nicht einverstanden und geht in Berufung.


Gast im Studio:
Gerhard Müllenbach, Weisser Ring

Gerhard Müllenbach vom Weißen Ring spricht im Interview mit SR-Reporter Jochen Erdmenger über die Gerechtigkeit von Strafprozessen. Dabei erklärt er unter anderem, dass sich das Strafprozessrecht in den letzten 30 Jahren zugunsten der Opfer verändert hat. So hätten sie inzwischen beispielsweise das Recht auf Nebenklage. Gleichzeitig stellt er auch klar, dass das persönliche Strafbedürfnis von Verbrechensopfern oder Hinterbliebenen in Strafprozessen häufig keine große Rolle spielt, da es für die Gerichte um die Herstellung eines Rechtsfriedens geht.



Vorkämpfer – Ein Mann und die Gerechtigkeit

Bei Bernd Kuhn zieht sich das Thema Gerechtigkeit durch sein ganzes Leben. 35 Jahre lang arbeitete er als Vollzugsbeamter in saarländischen Gefängnissen. In seiner Freizeit war er als Schiedsrichter aktiv, sogar Champions-League Spiele leitete der Mann aus Alsweiler. Dass es in seinem Umfeld gerecht zugeht, ist ihm eine Herzensangelegenheit.


"Innewennzisch - ausewennzisch" – Heimatkunde für Saarländer und "Beigeplätschte"

"Wir im Saarland - Das Magazin" geht wieder auf die Suche nach saarländischen Traditionen und Legenden, geographischen Besonderheiten, regionalen Rezepten und vergessenen Mundart-Begriffen. Zusammen mit saarländischen Prominenten erarbeitet die Redaktion so auf leichte Weise ein Stück Heimatkunde für Saarländer und Zugezogene. Diesmal treffen wir den saarländischen Finanzminister, Peter Strobel.


Gewinnspielteilnahme per Email oder Telefon unter:

wims-dasmagazin@sr.de
01803/66 55 33
(Festnetzpreis 9 Cent/Min. Mobilfunkpreis max. 42 Cent/Min.)


Moderation: Jochen Erdmenger


Die Moderatoren Vorabends: Jochen Erdmenger, Susanne Gebhardt und Marcel Lütz-Binder. (Foto: SR)


Gewinnspielauflösung vom 08. November

Der Experte für Industriekultur Deft Slotta erklärt die Bedeutung von "Glück auf": Der Bergmannsgruß "Glück auf" ist uralt. Er stammt aus dem späten Mittelalter, aus dem Sächsischen, dem Erzgebirge. Der Sinngehalt des Grußes "Glück auf" ist, die Lagerstätte möge sich glücklich auftun. Man hofft gut an das Salz, an das Erz oder an die Steinkohle heran zu kommen.



Richtig geantwortet und ein "Saarland-Quiz" gewonnen hat:
Thomas Klein aus Lebach

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