Billiger: Die Bundesregierung will sicherstellen, dass die vorgezogene Abschaffung der EEG-Umlage bei den Stromkunden ankommt. Stromanbieter sollen deshalb gesetzlich dazu verpflichtet werden, die Absenkung von 3,7 Cent pro Kilowattstunde vollständig an ihre Kunden weiterzugeben. Die Änderung muss von den Unternehmen nicht angekündigt werden. Stromanbieter müssen die Preissenkung in der Verbrauchsmitteilung künftig automatisch ausweisen und berücksichtigen.

Tierhaltung: Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant eine zusätzliche Finanzspritze für den Umbau von Ställen, um die Tierhaltung zu verbessern.  Geplant ist dafür eine Milliarde Euro einzusetzen - verteilt auf die Jahre 2023 bis 26. Man müsse weg von einem ausbeuterischen System, dass möglichst viele Tiere in Ställe zwängt. Die Tierzahlen müssten auch wieder mit der Fläche der Agrarbetriebe in Einklang gebracht werden.

Anstieg: Organisationen wie die Böll-Stiftung, PAN und der BUND zeigen in einem Pestizidatlas, dass der weltweite Einsatz von Pestiziden seit 1990 um 80 Prozent gestiegen ist. In einigen Regionen in Südamerika sogar um 150 Prozent. Vor allem der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen wie Soja als Futtermittel habe zu dieser Ausweitung geführt. Auch in der EU liege der Verbrauch mit 350.000 Tonnen jährlich auf einem hohen Niveau. (Der Pestizidatlas liegt unter der Adresse boell.de als download vor.)


Thromboserisiko durch Cannabis: Eine Studie der Universität des Saarlandes hat  ergeben, dass der in Cannabis enthaltene Wirkstoff THC das Risiko einer Thrombose erhöht. Wissenschaftler hatten  Blutzellen von  regelmäßigen Cannabis-Rauchern mit den Blutzellen von Nichtrauchern verglichen.  Ergebnis: Der Wirkstoff THC lässt rote Blutzellen verstärkt anschwellen und Gefäße gleichzeitig verengen: D.h. die Thrombosegefahr steigt. Der Effekt hält ungefähr eine Stunde an.

Neue Regeln für Fitnessverträge: Seit ersten März gilt das sogenannte „ faire Verbraucherverträge-Gesetz“.   Danach können Sportstudiokunden automatische Vertragsverlängerungen schon nach einem Monat kündigen, anstatt wie bisher nach drei. Das neue Gesetz gilt auch bei Mobilfunk, Streaming-  oder Internetverträgen.  Bei Verträgen, die vor dem ersten März abgeschlossen wurden, gelten die neuen Regeln allerdings  nicht.

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