Mit Blumen geschmückte Grabstätten auf einem Friedhof. (Foto: NDR)

Wir im Saarland - Service

 

In der aktuellen Sendung geht es um Wellnesshotels und die Preis-Leistung. Außerdem geht es um Sterbevorsorge und um den Ärger um die Hürden der Bürokratie.

Sendung: Dienstag 25.01.2022 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Eine Frau nimmt ein Bad. (Foto: NDR)

Wellnesshotels: manchmal miese Qualität und schlechter Service

Wer es sich einmal richtig gut gehen lassen will, der checkt gerne in einem Wellnesshotel ein. Doch was bekommt man tatsächlich für sein Geld? Nicht immer sind die Angebote ihren Preis auch wert.


Symbolbild: Bürokratie (Foto: SR)

Bürokratie: Amtsschimmel und kein Ende in Sicht

Die neue Regierung hat sich eine umfassende Modernisierung der öffentlichen Verwaltung auf die Fahnen geschrieben. Die Bilder der Faxgeräte auf den Gesundheitsämtern waren für viele wie ein Menetekel für den Rückstand Deutschlands bei der Digitalisierung. Aber auch an anderer Stelle sind viele Versuche, den Amtsschimmel zu bekämpfen, ins Leere gelaufen. (Beitrag: Jörn Kersten)


Mit Blumen geschmückte Grabstätten auf einem Friedhof. (Foto: NDR)

Sterbevorsorge: Bestatter rechnet zu viel ab

In einem Vorsorgevertrag hatte ein Verstorbener alle Details seiner Beerdigung festgelegt und auch bezahlt. Doch wegen Corona konnten z.B. die Feier in der Kapelle und das anschließende Kaffeetrinken nicht stattfinden. Trotzdem hat der Bestatter das Geld dafür behalten. Wie sinnvoll ist überhaupt eine Sterbevorsorge? Und wie kann man sonst noch für eine Beerdigung vorsorgen?


Alex am Fotografieren (Foto: SR)

Wir im Saarland - Service-Quiz

In WimS-Service stellt unser Kollege Alex spannende Fragen an unsere Zuschauerinnen und Zuschauer (zur aktuellen Quizfrage).


Eine Person nimmt Kassenzettel aus der Kasse (Foto: SR)

Service-Nachrichten

Die aktuellen Verbrauchernachrichten (mehr).


Moderation: Marcel Lütz-Binder

Marcel Lütz-Binder (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Letzte Woche wollte Alex wissen:
Was bedeutet das ‚Fair-Trees-Label‘ an Tannenbäumen?  Dieses Siegel findet man oft an Nadelbäumen. Fast das gesamte Saatgut der Nordmanntannen stammt aus Georgien. Dort wird es in ca. 30 Meter Höhe  von Zapfenpflückern  geerntet – oft unter unzureichenden Schutzmaßnahmen. Das Siegel bedeutet, dass die Arbeiter die Zapfen unter vernünftigen Arbeitsbedingungen und faireren Löhnen geerntet haben. Und wenn nicht - Sind Plastikbäumchen dann vielleicht doch die nachhaltigere Alternative oder sind sie doch nicht so umweltfreundlich?

Die richtige Antwort lautet:
Plastikbäume sind ökologisch gesehen kein Ersatz für natürliche Tannenbäume. Ein Plastikbaum müsste dazu mindestens 17 Jahre lang zum Einsatz kommen.

Die Frage in dieser Woche lautet:
Spanien baut in Europa mit etwa einer Million Hektar Anbaufläche den meisten Wein an. Welches Land liegt mit 800.000 Hektar auf dem zweiten Platz? Ist es Italien oder Frankreich?

Besser heizen. Der Einbau einer Ölheizung als alleiniges Heizungsgerät wird in Deutschland ab 2025 praktisch verboten. Der Grund: Jede neue Heizung muss laut Koalitionsvertrag ab dann mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien einkoppeln. Klimabelastende traditionelle Heizanlagen mit fossil erzeugter Wärme stehen damit auf der roten Liste. Das gilt für den Neubau ebenso wie für Bestandsgebäude. Aktuell wird der Umstieg auf erneuerbare Energien im Heizungskeller staatlich so stark gefördert wie noch nie.

Ohne Kassenzettel. Der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft fordert angesichts wirtschaftlicher Schäden durch die Pandemie die Abschaffung der Bonpflich.  Die erst 2020 eingeführte Pflicht sei in Zeiten der Digitalisierung ein Anachronismus. Die staatliche Vorgabe sei umweltschädigend, führe zu mehr Bürokratie und verursache zusätzliche Kosten. Deswegen gehöre die Bonpflicht abgeschafft. Jedem Kunden muss seit 2020 ein Kassenzettel ausgehändigt werden. Und Registrierkassen müssen fälschungssicher sein.

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