Verjährung. Im Streit um die Verzinsung alter Prämiensparverträge drohen die Ansprüche zahlreicher Kunden zum Jahresende zu verjähren. Nach Angaben von Verbraucherschützern dürfte es um mehrere tausend Euro pro Person gehen. Es lohne daher sich einer Musterfeststellungsklage anzuschließen um die Verjährung zu hemmen. Viele Prämiensparverträge, die seit den 1990er Jahren abgeschlossen wurden, enthielten laut Bundesgerichtshof-Urteil unzulässige Klauseln.

Böllerverbot. Das von der Deutschen Umwelthilfe geforderte und jetzt beschlossene Verkaufsverbot für Pyrotechnik zur Jahreswende verhindere eine zusätzliche Belastung des Gesundheitssystems mitten in der Pandemie. Außerdem schone es die Umwelt und schütze Tiere. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Umwelt- schützern, der Gewerkschaft der Polizei und Ärztevertretern hatte der DUH ein Böllerverbot auf den Weg gebracht.

Kein Eintrag. Die Wirtschaftsauskunftei Schufa darf keinen sogenannten Negativeintrag vornehmen, wenn ein Schuldner den Abtrag seiner Schulden in Raten vereinbart hat. So urteilte das Verwaltungsgericht Wiesbaden. Es verpflichtete damit den hessischen Datenschutzbeauftragten, bei der Schufa auf die Löschung eines solchen Eintrags hinzuwirken. Ein Inkassounternehmen hatte zuvor trotz Ratenzahlung den Schuldner wegen dessen Zahlungsschwierigkeiten an die Schufa gemeldet.

Billiger. Arbeitnehmer können laut dem Vergleichsportal bis zu 600 Euro jährlich durch Wechsel der Krankenkasse sparen. Gesetzlich Krankenversicherte hätten 2021 mehrere Milliarden Euro verschenkt, weil sie ihre Krankenkasse nicht wechselten. Die aktuell 102 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland stünden vor enormen finanziellen Herausforderungen. Verbraucher sollten regelmäßig prüfen, ob sie von einem Wechsel profitieren. Der Wechsel sei gesetzlich alle zwölf Monate möglich.

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