Energiekosten explodieren: Verbrauchern steht ein teurer Winter bevor. Laut dem Portal Check24  sind die Heizkosten im August und September im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte gestiegen. Viele Gasversorger haben ihre Preise bereits erhöht oder werden es noch tun. Im Schnitt dürfte Gas über zwölf Prozent teurer werden. Für Strom müssen Verbraucher rund vier Prozent mehr bezahlen. Und auch der Benzinpreis könnte bald auf über 2 Euro pro Liter steigen.

Digitale Krankschreibung:  Seit erstem Oktober gibt es den sogenannten gelben Zettel im Krankheitsfall nicht mehr nur auf Papier. Ab jetzt werden  Ärzte diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung immer häufiger digital an die Krankenkassen und den Arbeitgeber übermitteln. Patienten bekommen die Bescheinigung allerdings weiter auf Papier. Dieser Schritt soll erst ab dem 1. Juli 2022 digital werden. Mit der digitalen Übermittlung sollen Krankenkasse und  Arbeitgeber sicherer und schneller informiert werden.

Strafzinsen nehmen zu: Immer mehr Banken verlangen von ihren Kunden Strafzinsen. Ende September haben fast 400 Kreditinstitute Negativzinsen ausgewiesen. Das sind nach Angaben des Vergleichsportals Verivox  fast doppelt so viele wie zu Jahresbeginn.  Immer mehr Geldhäuser würden den Zins auch  noch tiefer ins Minus drücken oder Freibeträge reduzieren, so dass Negativzinsen zum Teil schon bei 5.000 Euro fällig werden. 

Tickets teurer. Die Deutsche Bahn erhöht ihre Preise im Fernverkehr: Sie steigen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember um durchschnittlich 1,9 Prozent. Verbraucherschützer kritisieren die Preiserhöhung und der Fahrgastverband Pro Bahn forderte eine bessere Leistung der Bahn. Es gäbe immer noch zu viele  Verspätungen. Die Kritiker fordern von der kommenden Bundesregierung mehr öffentliche Investitionen in die Bahn. Deutschland sei in diesem Bereich im internationalen Vergleich deutlich zurückgefallen.

Werbeanrufe. Es geht um Versicherungen, Energieverträge oder Finanzprodukte: Ungebetene Telefonwerbung nervt. Die Bundesnetzagentur bekommt jetzt bessere Möglichkeiten Bußgelder zu verhängen. Unternehmen, die übers Telefon ihre Produkte  verkaufen wollen, müssen die Zustimmung des Verbrauchers zu dem Anruf dokumentieren und fünf Jahre lang aufbewahren. So das das neue Gesetz für faire Verbraucherverträge. In den vergangenen Monaten ist die Zahl der Beschwerden  über nervige Werbeanrufe kräftig gestiegen.

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