Wir im Saarland - Saar Nur! (06.04.2018)

Wir im Saarland - Saar nur!

 

In dieser Woche hat sich Wir im Saarland - Saar nur! die Verbindung zwischen einer Ottweiler und einer neuseeländischen Familie angeschaut, indianische Flöten aus Völklingen begutachtet und Semino Rossi besucht, der bald im Saarland auftritt.

Sendung: Freitag 06.04.2018 18.15 Uhr


Die Themen der Sendung


Das Ehepaar Fickeis (Foto: SR)

Eine saarländische Tasche bei den Maori – Wiedersehen in Neuseeland!

70 Jahre nach Kriegsende erhält eine Ottweiler Familie Nachricht aus Neuseeland: Über Facebook kontaktiert eine Maori-Familie Axel und Monika Fickeis wegen einer Tasche, die sie in ihrem Besitz gefunden hat und die anscheinend aus den Tagen des zweiten Weltkriegs stammt. Darin befinden sich Briefe, Fotos, eine Taschenlampe und Nähzeug. Wie sich alsbald herausstellt handelt es sich dabei um die Weltkriegstasche des inzwischen verstorbenen Edmund Fickeis, dem sie wohl Anfang 1941 an der ägyptisch-syrischen Grenze abhandenkam. Verblüfft vom Wink des Schicksals, fassen Axel und Monika Fickeis den Entschluss, nach Neuseeland zu reisen, um die Maori-Familie persönlich kennenzulernen und die geheimnisvolle Tasche nach Hause zurück zu bringen. Bei Saar nur erzählen sie von dieser besonderen Reise in die Familiengeschichte, von der sie Mitte März zurückgekehrt sind.


Indianische Flöte  (Foto: SR)

Indianische Flöten aus Völklingen

Völklingen ist als Stadt des Stahls von Weltkulturerberang bekannt und hat mit den USA auf den ersten Blick recht wenig zu tun, außer dass dorthin wohl auch Stahl verkauft wurde. Doch es gibt eine überraschende Verbindung: Hier leben zwei Männer, Vater und Sohn, die nach der Tradition der Ureinwohner Amerikas, Flöten in Handarbeit herstellen. Sie sind begeistert von dem Instrument, das schon seit Jahrtausenden die Indianer in den USA begleitet. Wir im Saarland - Saar nur! hat die beiden besucht.


Ein Autogramm von Semino Rossi  (Foto: SR)

Argentinisches Temperament heizt dem Saarland ein

Geboren wurde er 1962 in Argentinien und lernte mit fünf Jahren Gitarrenspielen: Semino Rossi. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst als Straßenmusikant, später folgten Engagements in Hotels in Spanien, Italien, der Schweiz und Österreich. In Deutschland trat Rossi zuerst im Jahr 2004 im „Winterfest der Volksmusik“ in Chemnitz und bei Karl Moik im Musikantenstadl auf. Am 30. April ist er nun live in Saarbücken zu sehen.


Moderation: Verena Sierra

Verena Sierra (Foto: SR)

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