Wir im Saarland - Kultur (12.01.2022)

Wir im Saarland - Kultur

Spezialausgabe Ophüls-Festival

 

In dieser Spezialausgabe dreht sich alles rund um das Max-Ophüls Festival im Januar 2022. Dank eines neuen Konzeptes kann es auch während der Pandemie stattfinden. Wir stellen Ihnen die sehenswertesten Kurzfilme vor. Dabei geht es um Themen wie Geschlechteridentität, Beziehungsfragen und Selbstfindung.

Sendung: Mittwoch 12.01.2022 18.50 Uhr

Zurück ins Kino - das 43. Filmfestival Max Ophüls Preis

Lange stand eine Verschiebung im Raum, aber dann haben die Macher und Macherinnen des Ophüls-Festivals doch ein neues Konzept entworfen, um Corona doch im Januar und vor einer weiteren Welle zu trotzen. Premiere feiern die Filme im Kino, danach geht es online weiter. Nur zwei bis drei Filmschaffende pro Wettbewerbsbeitrag kommen ins Saarland, das Festival wird auf elf Tage verlängert. Was das für Ophüls-Fans bedeutet, und wie sie auch in diesem Januar dabei sein können, das erzählt Wir im Saarland - Kultur in dieser Sendung; unterstützt vom Künstlerischen Leiter Oliver Baumgarten, der vor seiner letzten Festivalausgabe steht. 


Vielfalt im Spielfilmwettbewerb

Der Spielfilmwettbewerb ist mit 36.000 Euro dotiert und damit der begehrteste der Wettbewerbe. Zehn Filme haben es in die engere Auswahl geschafft, darunter filmische Experimente, die ein breites Themenspektrum bearbeiten. Es geht um Geschlechteridentität, Beziehungsfragen und Selbstfindung. Themen, die die Generation junger Filmschaffender besonders beschäftigen, wie unser Autor Uwe Loebens findet, der viele Filme vorab sichten konnte.


Festivalatmosphäre, aber kein Lolas Bistro

Zum zweiten Mal in Folge findet das Filmfestival Max-Ophüls-Preis unter besonderen Voraussetzungen statt. Anders als im Vorjahr sind die Kinos diesmal geöffnet. Deshalb gibt es ein neues Konzept: Hybrid und dezentral nennen das die Macher. Hybrid bedeutet: Man kann die meisten Filme im heimischen Wohnzimmer anschauen. Es gibt aber auch täglich Kinopremieren vor Live-Publikum und mit Filmgesprächen, die gestreamt in mehreren Kinos im ganzen Saarland zu sehen sein werden - also dezentral. Wie das funktioniert, und wie Ophüls-Fans in diesem Jahr zu ihrem Filmvergnügen kommen, hat sich Chris Ignatzi angesehen.


Themen-Vielfalt in aller Kürze

Es geht um die MeToo-Debatte, um den Umgang mit unheilbaren Krankheiten, um Ehebrecher, die kreativ versuchen, sich nicht ertappen zu lassen, oder um eine Jazzkneipe der anderen Art, in der Wesen aus einer scheinbar anderen Dimension das Geschehen bestimmen. Bei all dem fällt auf: Corona spielt so gut wie keine Rolle. Der Kurzfilm-Wettbewerb zeigt die ganze Bandbreite der Arbeiten junger Filmschaffender. Wir stellen sehenswerte Kurzfilme aus den unterschiedlichen Programmen vor.


Schlussklappe – Ein Film wie eine Liebeserklärung ans Ophüls-Festival

So etwas hat es noch nie gegeben – ein Spielfilm über eine Regisseurin, die mit ihrem Team nach Saarbrücken zum Filmfestival Max Ophüls Preis eingeladen wird. Sozusagen ein Film im Film – und was für einer. Festivalkenner geraten mehr als einmal ins Schmunzeln; und doch erzählt „Schlussklappe“ einfach nur konsequent seine Geschichte  und wird als einziger Nichtwettbewerbsbeitrag nicht nur online zu sehen sein, sondern feiert seine Uraufführung im Saarbrücker Kino. Wir haben mit Niclas Mehne über seinen Film gesprochen.


Moderation: Jochen Erdmenger

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