Die Magie der Nacht in der Malerei - Teil 2

Die Magie der Nacht in der Malerei - Teil 2

Wir im Saarland - Kultur extra

 

Die Nacht umfasst die Hälfte unserer Existenz. Sie lässt niemanden kalt. Jetzt, in der "dunklen Jahreszeit", beherrscht sie unser Leben besonders stark. Seit Jahrhunderten zeigen uns Künstler*innen die Nacht und all ihre Erscheinungen. Die Faszination, die die Nacht auf Maler*innen ausübt, ist ungebrochen.

Sendung: Mittwoch 06.01.2021 18.50 Uhr

Oft wird sie als Bedrohung empfunden, für andere ist sie ein Versprechen. Bevölkert wird sie mal von lebenslustigen Nachtvolk, dann wieder von Einsamen oder Mondtrunkenen. "Ich glaube, es gibt auf der ganzen Welt kein Museum, das nicht mindestens ein Nachtbild in seiner Sammlung hat", sagt Jean-Marie Gallais, Kurator am Centre Pompidou Metz, der sich mit der Nacht in der Malerei intensiv beschäftigt hat.

Jahrhundertelang hatte sie vor allem religiöse Bedeutung. Die Renaissance brachte der Menschheit neue Erkenntnisse und so wurde die erste halbwegs korrekte Darstellung des Sternenhimmels erst dadurch möglich, dass Galileo Galilei das Teleskop erfunden hatte. Inzwischen kommt uns die Nacht zunehmend abhanden. In rasanter Geschwindigkeit verschwindet sie als Zeit der Dunkelheit, der Ruhe und des Schlafs.

Reise ins Reich der Dunkelheit

Der radikale Einbruch des künstlichen Lichts in unser Leben hat auch die Bildende Kunst stark verändert. Die Faszination jedoch, die die Nacht auf Maler*innen ausübt, ist ungebrochen. In ihrem Film vermittelt Marion Schmidt diese Faszination auf sehr sinnliche Weise, mit Bildern, die die Seele berühren. Man kann, aber muss nicht Kunst-Fan sein, um diese Reise ins Reich der Dunkelheit zu genießen.


Hier finden Sie den ersten Teil von "Die Magie der Nacht in der Malerei".

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