Ein Kriegspanorama aus dem Dokumentarfilm "Kriegspanoramen – Die Entdeckung eines Massenmediums" von Rüdiger Mörsdorf (Foto: SR/France 3/arte)

Kriegspanoramen Teil 1 - Die Entdeckung eines Massenmediums

Wir im Saarland - Grenzenlos extra

 

Im Mittelpunkt des Films stehen ein deutsches und ein französisches Kriegspanorama, deren Aufgabe es war, das neue politische Selbstverständnis beider Staaten in den Köpfen der Betrachter zu verankern. Beide wurden später zerstört, doch der Film rekonstruiert sie und zeigt, wie sie Deutsche und Franzosen dauerhaft geprägt haben.

Sendung: Montag 26.07.2021 18.50 Uhr

Wenn man rund um Spichern spazieren geht, findet man sie heute noch: Die Denkmäler, die an die blutige Schlacht im Sommer 1870 erinnern, in den ersten Tagen des deutsch-französischen Krieges. Und es folgten ihr noch weit schlimmere. Doch der Krieg wurde in beiden Ländern rasch verklärt, der Schrecken und die Brutalität durch Heldengeschichten übertüncht.

Soldaten in früherer Zeit (Foto: SR)

Dabei spielten Panorama-Gemälde eine große Rolle, aufgehängt in riesigen Rundgebäuden, in denen sich die Besucherinnen und Besucher im Mittelpunkt der Darstellung bewegten. Damals ein Medium, mit dem beide Staaten ein Millionenpublikum erreichten und so zwei völlig gegensätzliche Legenden über den Krieg verbreiten konnten. Was auf diesen Bildern zu sehen war, sollte ganze Generationen prägen.

Eine Spurensuche in Paris, Berlin und im saarländisch-lothringischen Grenzraum.


Der zweite Teil lief am 28. Juli bei Wir im Saarland - Kultur extra.

Kriegspanoramen Teil 2

0 Kommentare

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja