Kurz und Gut (Foto: SR)

Kurz und Gut

Tipps und Trends aus der Großregion

Zukunft des Zoos von Amnéville

Der überschuldete und in die Kritik geratene Zoo von Amnéville ist vorerst gerettet. Der Pariser Investor Prudentia Capital will über 80 Prozent der Anteile übernehmen und den Tierpark weiterführen. Offenbar sind die Gläubigerbanken bereit, dem Zoo einen Großteil der Schulden zu erlassen. Dem Tierpark und insbesondere seinem Direktor wird vorgeworfen, er habe ‚schwarze Listen‘ über Mitarbeiter und Besucher geführt, Abwässer illegal entsorgt und tote Tiere auf dem Zoogelände begraben lassen. Der Zoo von Amnéville ist mit etwa 500.000 Besuchern pro Jahr neben der Kathedrale von Metz die meistbesuchte Attraktion des Départements Moselle.

Weitere Informationen: www.zoo-amneville.com

Film, Konzert und Theater in einem Stück

Im Theater Le Carreau in Forbach kommt am Donnerstag und Freitag ein humorvoller Krimi auf die Bühne. In „Arctique“ werden sechs blinde Passagiere eines alten Kreuzfahrtschiffs auf hoher See ausgesetzt. Statt zusammenzuhalten, bekriegen sie sich gegenseitig. Das Stück der Belgierin Anne-Cécile Vandalem ist eine Mischung aus eiskaltem Thriller und witzigem Kammerspiel – und gleichzeitig Film und Konzert. Es wird auf Französisch mit deutschen Übertiteln aufgeführt. Ein Ticket kostet 24 Euro. Für zusätzliche 3 Euro kann man einen Shuttle-Bus ab dem Saarbrücker Schloss nutzen.

Weitere Informationen: www.carreau-forbach.com/de

Videoüberwachung gegen Falschparker

Die Stadt Epinal geht neuerdings rabiat gegen Langzeit-Parker auf Kurzzeit-Parkplätzen vor – ein Novum in der Region. Auf gekennzeichneten Flächen dürfen Autofahrer bis zu 10 Minuten lang kostenlos parken. Doch weil manche Fahrzeuge stundenlang dort stehen, hat die Stadt 21 Videokameras aufgestellt. Wenn die 10 Minuten überschritten sind, erhält die Polizei automatisch per SMS Bescheid und kann Strafzettel verpassen.

Weitere Informationen: www.musee.metzmetropole.fr

Kinoproduktionen aus Luxemburg

Beim Filmfestival Max Ophüls Preis sind dieses Jahr zwei luxemburgische Koproduktionen zu sehen: zum einen die Komödie „Sawah“. Darin geht es um einen DJ aus Ägypten, der zu einem Festival nach Belgien möchte, aber in Luxemburg hängen bleibt, weil er für einen Flüchtling gehalten wird. Zum anderen der Kinderfilm „Invisible Sue – Plötzlich unsichtbar“, in dem ein Mädchen in einem Labor mit einer geheimnisvollen Flüssigkeit in Kontakt kommt und sich von nun an unsichtbar machen kann. Das Ophüls-Filmfestival geht vom 20. bis zum 26. Januar. Ein Festivalpass kostet 40 Euro.

Weitere Informationen: www.ffmop.de

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