Wir im Saarland - Die Reportage: Marpingen trotzt Corona – ein Dorf hält zusammen

Wir im Saarland – Die Reportage

Marpingen trotzt Corona – ein Dorf hält zusammen

 

Seit Wochen herrscht im Saarland der "Corona-Ausnahmezustand". Auch in der Gemeinde Marpingen ist seitdem vieles anders. "Wir im Saarland – Die Reportage" zeigt, wie sich das Dorf in den letzten Wochen verändert hat, wie die Marpinger die Krise meistern, sich gegenseitig helfen und unterstützen.

Sendung: Freitag 08.05.2020 18.50 Uhr

Die Corona-Krise ist in Marpingen angekommen: Wochenlang waren Geschäfte geschlossen, Schulen und Kitas bis heute dicht. Gottesdienste finden ohne die Gläubigen statt. Der Sportbetrieb ruht, in der Turnhalle ist ein Notkrankenhaus eingerichtet worden.

Alexander M. Groß hat den Ort über mehrere Wochen immer wieder mit der Kamera besucht und mit Marpingern gesprochen, die von der Krise betroffen sind: der Bürgermeister, der selbst in Quarantäne musste, eine Gastronomin, der 80 Prozent der Umsätze weggebrochen sind, der Pfarrer, der seine Seelsorge nur noch telefonisch machen kann, ein positiv getesteter Covid-19-Patient, der nach seiner Genesung für alte Menschen einkaufen geht oder eine Lehrerin, die in der Zwangspause täglich an der Nähmaschine sitzt und Gesichtsmasken anfertigt.

Ein Dorf und die Corona-Krise

Bei allen negativen Auswirkungen der Krise und trotz staatlich verordneter "sozialer Distanz“ zeigt sich eines ganz deutlich: die Marpinger sind enger zusammengerückt.

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