Wir im Saarland - Das Magazin (10.03.2022)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

Im Magazin geht es in dieser Woche um Menschen aus der Ukraine, die hier Zuflucht gefunden haben. Wir befassen uns mit der Frage, wie im Saarland mit Jagdwaffen umgegangen wird, wollen wissen, warum es immer noch weiße Flecken auf der saarländischen Digitalisierungskarte gibt und stellen Ihnen einen Hund vor, der einem epilepsiekranken Mädchen das Leben erleichtert.

Sendung: Donnerstag 10.03.2022 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Nach dem Polizistenmord - Jäger und ihre Waffen

Der Mord an zwei jungen Polizisten in der Nähe von Kusel hat bundesweit für Entsetzen gesorgt, auch bei vielen Jägern. Denn der mutmaßliche Täter war früher selbst Jäger, bevor ihm der Jagdschein entzogen wurde. Wir haben uns mit Jägern getroffen, um herauszufinden, wie umfangreich die Ausbildung ist und welche Regelungen es für den Erwerb und den Besitz von Jagdwaffen gibt. Welche Sicherheitsvorkehrung gibt es, um zu verhindern, dass mit Waffen für die Jagd Verbrechen begangen werden? 


Ukrainer im Saarland - Von Ski-Touristen zu Kriegsflüchtigen

Familie Sobodian aus Kiew ist mit ihrem 6-jährigen Sohn im Ski-Urlaub im spanischen Andorra. Dort erreicht sie die Nachricht: Der russische Präsident Putin greift die Ukraine an. Die Sobodians können nicht zurück in ihre Heimat, in ihr altes Leben. Mithilfe eines Freundes finden sie bei einer Familie im Mandelbachtal Schutz. Doch Ruhe finden sie dort nicht. Sie sorgen sich um ihre Freunde und Verwandten in der Ukraine. Wir haben die Sobodians an ihrem zweiten Tag im Saarland besucht.

Fluchthelferin Tatjana Schruhl im Interview

Tatjana Schruhl lebt in Saarbrücken, stammt aber ursprünglich aus Kiew und hat bereits mehreren Familien bei der Flucht geholfen. Im SR-Interview spricht sie darüber, was ihre Kontakte in der Ukraine berichten. Außerdem erzählt Schruhl über die Hoffnungen, die die Menschen dort haben und darüber wie die Flüchtenden im Saarland aufgenommen werden.


Weiße Flecken - Dörfer ohne Netz und digitale Zukunft?

Es gibt sie noch immer, die sogenannten „weißen Flecken“ in Sachen Mobilfunk. Das heißt praktisch: Auch im Saarland existieren Landstriche, wo Telefonieren mit dem Smartphone praktisch unmöglich ist. Laut Staatskanzlei sind nur noch 0,4 Prozent der saarländischen Haushalte unversorgt, was Mobilfunk angeht. Das hört sich wenig an, ist aber ein schlechter Trost für die betroffenen Dörfer und ihre Bürger. Sie müssen schon seit vielen Jahren ohne moderne Kommunikationsmöglichkeiten, wie Mobilfunk und schnelles Internet klarkommen und das in einer Welt, die immer digitaler wird.


Hilfe auf vier Pfoten -  tierische Unterstützung für Epileptiker

Assistenzhunde helfen Menschen ihr Leben zu meistern. Diese Hunde sind wahre Spezialisten. Das gilt auch für Moses, einen zweieinhalb-Jährigen Labrador. Er ist für Franziska Weller aus Dudweiler quasi ein Schutzengel – sie leidet unter Epilepsie und Moses erkennt vor allen anderen, wann ein neuer Anfall droht. Dann warnt der Hund sie mit einem Alarm-Knopf im Haus der Wellers oder indem er Franziska am Weitergehen hindert.

Die Ausbildung des Hundes hat die Familie aus eigener Tasche gezahlt. Und obwohl Moses Franziska hilft, ein halbwegs selbstständiges Leben zu führen, stehen beide manchmal vor verschlossenen Türen.

Julia Becker-Maleska hat die beiden im Alltag begleitet und erlebt, welche Hindernisse das Team zu bewältigen hat.


Moderation: Jochen Erdmenger

Eine Stimme von SR 2: Jochen Erdmenger (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

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