Wir im Saarland - Das Magazin (14.04.2022)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

Diese Woche bei "Wir im Saarland – Das Magazin" widmet sich ganz dem Fisch. Wir schauen uns in der Fischzuchtanlage in Völklingen um, lernen woran wir frischen und qualitativ hochwertigen Fisch erkennen, besuchen einen Angler sowie einen Angelverein und gehen der Frage nach, wie invasive Fischarten unsere heimischen Arten bedrohen.

Sendung: Donnerstag 14.04.2022 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Mit gutem Gewissen Fisch essen

Ein- bis zweimal pro Woche sollte Fisch auf den Tisch. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Denn Speisefische sind reich an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Doch damit hat der Verbraucher auch die Qual der Wahl. Welcher Fisch ist belastet und wie wird er gefischt? Woran erkenne ich, dass mein Fisch auch wirklich frisch ist und können Siegel bei der Auswahl helfen? Wir haben bei drei Saarländern nachgefragt, bei denen Fisch fast jeden Tag auf den Teller kommt.


Meeresfischzucht fernab der Küste

Seit 2013 werden in Völklingen Meeresfische gezüchtet. Eine Anlage, die weltweit bis dato einzigartig war. Eine innovative Idee: Meeresfisch züchten. Doch bis heute wirft die Aquakulturanlage keine Gewinne ab. Nun gibt es wegen Corona auch noch einen echten Neuanfang. Denn ursprünglich wurde mit Setzlingen gearbeitet, die aus Chile eingeflogen wurden. Damit ist nun Schluss: jetzt soll in Völklingen die Gelbschwanzmakrele vom Ei bis zum fertigen Schlachtfisch produziert werden.


ASV Hühnerfeld angelt weiter

Noch vor einem Jahr stand der Angelsport Verein Hühnerfeld vor dem aus. Einer der zwei Weiher, die der Verein von der RAG gepachtet hat, sollte zugeschüttet werden. Das hätte das Ende für den Verein bedeutet. Heute heißt es: Der ASV angelt weiter. Der Verein wurde gerettet und das hat auch etwas mit unserer Serie Stadt Land Streit zu tun.  


Jagd auf die "dicken Dinger"

Bei Kevin Hoffmann dreht sich alles um die Karpfenfischerei. Die einfache Regel: Je größer, desto besser. Dafür betreibt der 31-jährige einen gewaltigen Aufwand: Um die 100 Nächte verbringt er draußen in der Natur, sein Equipment kostet mehrere 10.000 Euro. Wenn ihm ein dicker Fisch an den Haken geht, präsentiert er diesen auf Instagram. Da ist er unter den Karpfenfischern ein kleiner Star. Mehr als 16.000 Follower folgen ihm und seinen Angel-Abenteuern. Wir haben ihn beim Angeln in Frankreich begleitet.


Invasive Arten: Bedrohung für heimische Fische

In den letzten Jahren mischen sich unter die heimischen Fische und Krebse fremdländische Arten. Sie kommen aus der ganzen Welt und finden hier teils ideale Lebensbedingungen vor, haben kaum Feinde. So breiten sie sich schnell aus und verdrängen heimische Arten – eine Bedrohung für das Ökosystem.


Moderation: Verena Sierra

Verena Sierra (Foto: SR)

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