Wir im Saarland - Das Magazin (07.04.2022)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

In dieser Woche geht es in "Wir im Saarland – Das Magazin" um die Unterbringung der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer, um eine afghanische Familie, die sich im Saarland einlebt, um Medizinstudierende, die sich entschieden haben, auf dem Land zu arbeiten und um den Arbeitsalltag von Menschen mit Parkinson.

Sendung: Donnerstag 07.04.2022 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Wohnung sucht Flüchtling

Die Hilfsbereitschaft im Saarland ist riesengroß. Viele Menschen bieten den Behörden Wohnraum für Flüchtlinge aus der Ukraine an. Nur einige davon tun das vergeblich. Einige Zuschauer haben sich bei uns gemeldet und erzählen uns von leerstehenden Wohnungen und ausstehenden Rückmeldungen. Wir treffen Ukrainer die Wohnungen suchen, Menschen die Wohnungen hätten und die Menschen, die Flüchtlinge und Wohnraum zusammenbringen sollen.


Alltag in der neuen Heimat – afghanische Ortskräfte im Saarland

Von Afghanistan nach Ottweiler - das ist eine weite Reise. Und für Familie Soltani war es auch eine gefährliche. Vater Mohamad hatte als Ortskraft für eine deutsche Organisation gearbeitet - doch nach der Machtübernahme der Taliban im vergangenen Sommer hatten er und seine Familie Todesangst. Deshalb flohen Mohamad und seine Frau Aisha mit ihren fünf Kindern aus dem Land - über Pakistan bis nach Deutschland. Seit Januar wohnen die sieben nun in Ottweiler - im Haus des 80 Jahre alten Paul-Gerhard Zeiger. Über ihre ersten Schritte nach der Ankunft hatten wir damals berichtet. Mittlerweile hat sich Familie Soltani weiter in Ottweiler eingelebt, drei der Kinder gehen in die Schule. Wie der Alltag in ihrer neuen saarländischen Heimat klappt, berichtet Marc Drumm.


Landarztquote – die Lösung für den Ärztemangel auf dem Land?

Mit dem Medizinstudium beginnen und sich bereits festlegen, wo man nach dem Abschluss Jahre später arbeiten wird. Solch eine Möglichkeit hat die saarländische Landesregierung für Studierende der UKS im Jahr 2020 beschlossen – als Maßnahme gegen den Hausärztemangel und um die hausärztliche Versorgung in unterversorgten Gebieten langfristig zu garantieren. Wer einen Studienplatz mit der so genannten Landarztquote bekommt, verpflichtet sich nach seinem Abschluss mindestens 10 Jahre in einer unterversorgten ländlichen Region des Saarlandes tätig zu sein. Aber kann die Quote dem Hausärztemangel wirkungsvoll entgegenwirken? Und wer entscheidet sich überhaupt für ein solches Studium? Wir haben nachgefragt.

zu Gast im Studio: Professor Johannes Jäger, Universitätsklinikum des Saarlandes


Parkinson – der Berufsalltag mit der Krankheit

Parkinson ist nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Allein in Deutschland sind aktuell etwa 400.000 Menschen betroffen. Auch immer mehr jüngere Menschen erkranken an Parkinson. Neben dem Schock, den eine solche Diagnose mit sich bringt, haben Betroffene dann auch noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Viele stehen mitten im Arbeitsleben, haben Familie, vielleicht auch Kredite abzubezahlen. Stellt sich die Frage: Ein Teil der Arbeitswelt sein trotz Parkinson, ist das möglich?


Moderation: Christine Alt

Christine Alt (Foto: Pasquale D'Angiolillo/SR)

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