Wir im Saarland - Das Magazin (24.03.2022)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

In "Wir im Saarland-Das Magazin" geht es diese Woche um den Streit um die Ansiedlung von SVolt, um eine Saarländerin, die sich auf den Weg macht um ukrainischen Kriegsflüchtlingen zu helfen, um viel unerwünschtes Wasser im Keller und um den ältesten jüdischen Friedhof im Saarland.

Sendung: Donnerstag 24.03.2022 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Protest: Großdemo gegen SVolt-Ansiedlung

Es ist ein heftig diskutiertes Thema. Die Ansiedlung der SVolt-Batteriefabrik in Überherrn erhitzt die Gemüter. Kurz vor den Landtagswahlen protestieren 700 Menschen mit einem Demonstrationszug am Rande Linslerfeldes gegen die Pläne des chinesischen Batterieherstellers. Das Verfahren geht jetzt bald in die nächste Runde. Anfang April findet eine Informationsveranstaltung statt. Im Anschluss kann jede Bürgerin und jeder Bürger zu den veröffentlichten Unterlagen eine Stellungnahme einreichen und sich so am Verfahren beteiligen.


Direkte Hilfe: Privater Hilfskonvoi an der ukrainischen Grenze

Der „Freunde.Helfen! Konvoi.“ ist vergangene Woche mit zwei LKW aus dem Saarland in Richtung Chisinau, der Moldawischen Hauptstadt gestartet. Voll bepackt mit medizinischem Gerät um Krankenhäuser und Flüchtlingslager nahe der ukrainischen Grenze zu unterstützen. Die Hilfe ist dringend notwendig. Denn Moldawien zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Mit 2,4 Millionen Einwohnern muss das Land inzwischen einen Flüchtlingsstrom von über 250 000 Menschen bewältigen. Nicole Baumhacker ist eine der ehrenamtlichen Helfer des Konvois. Auf der Hinfahrt war der Saarbrückerin noch nicht klar, dass sie nicht nur Hilfsgüter nach Moldawien bringt, sondern auch mit fünf Menschen und einem Hund nach Deutschland zurückkehrt.

Gast im Studio: Stefan Gebhardt, Abteilungsleiter Diakonisches Werk


Stadt Land Streit: Der Wasserlauf, der keiner ist.

Über Jahrzehnte floss Wasser durch den "Schwemmlinger Graben" am Haus von Klaus Zimmer vorbei. Bis auf dem Nachbargrundstück ein Hausbau genehmigt wurde. Jetzt ist der Wasserlauf unterbrochen und das Wasser fließt in den Keller von Herrn Zimmer. Fehler wurden bei der Baugenehmigung trotzdem nicht gemacht. Denn inzwischen haben sich alle zuständigen Behörden darauf geeinigt, dass da wo jahrzehntelang Wasser lief, nie ein richtiger Wasserlauf war.


Erinnerung: Ältester jüdischer Friedhof wird instand gesetzt

Seit über 300 Jahren gibt es den jüdischen Friedhof in Sötern. Er ist der älteste im Saarland. Jüdische Friedhöfe sind für die Ewigkeit gedacht. Im Saarland gibt es insgesamt 16. Die Instandhaltung ist für die Synagogengemeinde Saar eine Mammutaufgabe. In Sötern pflegen  Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle gemeinsam mit der Lebenshilfe den Friedhof.


Moderation: Marcel Lütz-Binder

Marcel Lütz-Binder (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

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