Wir im Saarland - Das Magazin (09.09.2021)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

In dieser Woche geht es in „Wir im Saarland – Das Magazin“ um die tierischen Opfer der Pandemie, um neues Leben in alten Weihern, um Nachhaltigkeit im Kindergarten und die persönliche Verarbeitung des 11. Septembers und seinen Folgen.

Sendung: Donnerstag 09.09.2021 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung



11. September und Afghanistan – eine persönliche Sicht auf 20 Jahre Kampf gegen Terror

Auch zwei Jahrzehnte nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York ist noch keine Ruhe eingekehrt. Das Attentat auf das Herz der Amerikaner hat die Welt verändert. Afghanistan, die angebliche Keimzelle der Terroristen, sollte mit umfangreichen Militäroffensiven von den Taliban befreit werden. Doch 20 Jahre nach den Anschlägen herrscht dort wieder das Taliban-Regime. Offensichtlich ist er Westen mit seiner Politik gescheitert. Wir sprechen darüber mit einer Amerikanerin und einem  Afghanen, die im Saarland leben.  


Zurück ins  Heim – die tierischen Opfer der Pandemie

Tiere – für viele waren sie Wegbegleiter durch die einsame Momente in der Pandemie. Während des Lockdowns waren Hunde, Katzen aber auch Hasen und Meerschweinchen  sehr gefragt – besonders die Jungtiere, die Welpen. Jetzt, wo der Lockdown erstmal vorbei ist und das Leben vielfach wieder in die Normalität zurückkehrt, ist das neue Familienmitglied manchem Halter plötzlich ein Klotz am Bein. Einige Tierheime im Saarland haben deshalb momentan alle Hände voll zu tun: Viele Abgaben, viele Fundtiere und Zuteilungen aus zweifelhaften Züchtungen. Und das alles bei schwierigen Finanzen. Wir waren im Tierheim Linxbachhof bei St. Wendel zum Ortstermin.


Lernen durch Mitmachen – Gelebte Nachhaltigkeit im Kindergarten

Spannende Zeit für die  KITA St. Bartholomäus in Klarenthal. Sie wurde für das Finale um den Deutschen KITA-Preis nominiert. Als erste saarländische Kita unter 1500 Bewerbern deutschlandweit. Ausschlaggebend dafür die Konzeption der ökologischen "Bauernhofpädagogik" mit dem zentralen Motto „Gelebte Nachhaltigkeit“. In der Kita gibt es selbstgeerntetes Gemüse aus den eigenen Beeten, selbstgebaute Kräuterspiralen, Insektenhotels und sogar Kita-eigene Tiere wie Hasen, Hühner und Bienen. Die Kinder erleben so Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen jeden Tag hautnah und können sich durch die praktischen Erfahrungen ein breites Wissen aneignen.

Gast im Studio:
Karin Lorson KITA-Chefin, Kath. Kindertageseinrichtung St. Bartholomäus


Naturgemäßer Umbau – Mit Schaufel und Schubkarre  neu Lebensräume schaffen

Sie sind im Einsatz für die Natur: Sie schippen Sand, stapfen mit dem Karren durch Schlamm und pflanzen Schilf. So verbringen Freiwillige aus ganz Deutschland  Urlaub im Saarland. Ihr gemeinsames Ziel: der Obere Saukaul, ein Weiher, bei Neunkirchen soll naturgemäß umgestaltet werden. Lebensraum für Insekten, Amphibien und Fische soll entstehen. Ein einzigartiges Projekt, das innerhalb von zwei Wochen in die Tat umgesetzt wurde. 600 Kubikmeter Sand wurden von Hand bewegt, um eine Flachwasserzone zu errichten. Wie es den Freiwilligen dabei erging? Wir haben Sie eine Zeitlang begleitet.      


Moderation: Marcel Lütz-Binder

Marcel Lütz-Binder (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja